Rückblick 2020 – Ausblick 2021

Das Jahr 2020 – was gibt es dazu schon zu sagen. Ich könnte eine lange Liste erstellen, in der ich klage und beschreibe, was wir vermisst haben dieses Jahr. Viele ja nun Konzerte, Festivals, Skateevents und nicht zuletzt auch unsere eigene Hochzeit sind Corona zum Opfer gefallen.

Aber zum Glück kann ich auch auf positive Dinge zurück schauen. Daran möchte ich mich dann doch lieber erinnern, als an all die Dinge, die wir hätten tun können.

Das Jahr startete gleich mit einem, nein zwei Knaller. Bevor Corona uns das Reisen vermieste, waren wir zuerst in Tansania und fast direkt im Anschluss in Florida. Diese Kombination von kurz aufeinander folgenden großen Reisen hatte es nicht nur organisatorisch in sich, sie hätten unterschiedlicher nicht sein können.

Tansania, wo wir vor allem mit Haydom Friends e.V. die Situation von Kindern mit Spina Bifida verbessern wollten und dort in einer sehr Rollstuhlfeindlichen Umwelt unterwegs waren, in der es sich aber doch sehr angenehm gelebt hat. Und dann die USA, wo Barrierefreiheit und Inklusion schon um einiges besser geregelt ist und gelebt wird, als bei uns zuhause.

Doch nicht nur die Barrierefreiheit machte einen großen Unterschied, auch die kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede waren sehr stark. Tansania war als eines der ärmsten Länder der Welt an vielen Stellen einfach nicht so gut ausgestattet und vieles fühlte sich für uns einfach anders an, aber dann gab es doch so viele Sachen, bei denen wir uns noch etwas abschauen sollten. Es war extrem toll zu sehen, dass pragmatische und schnelle Lösungen gesucht worden sind, um zum Beispiel eine Schule für einen Rollstuhl befahrbar zu machen oder einen Rollstuhl zu reparieren. Auch das Händewaschen wurde da schon ausgiebig gemacht bevor es 2020 zum Thema wurde, denn vor jedem Essen ging eine Schüssel Wasser uns Seife herum- immer und über all.

David zieht ein kleines Kind im Rollstuhl mit einem Seil
David spielt mit Muhsa Foto: Haydom Friends e.V. / Lars Wehrmann

Aus Tansania habe ich vor allem die Hoffnung mitgenommen, dass man auch mit kleinen Schritten viel erreichen kann und das wir in Deutschland kaum andere Aufgaben zu bewältigen haben. Wir kämpfen hier immer noch um Anerkennung unserer Rechte, um Barrierefreiheit und Teilhabe an der Gesellschaft und das ob wohl wir hier so viel mehr Geld zur Verfügung haben. In Tansania geht es um die selben Themen für die Menschen mit Behinderung, doch zusätzlich gibt es keine ausreichende medizinische Versorgung in vielen Teilen des Landes, es gibt keine Krankenversicherung, kaum Hilfsmittel und barrierefreie Schulen. Dennoch hatten wir das Gefühl, dass wir mit den selben Mitteln, wie wir sie in Deutschland einsetzen, so viel bewegen können. Denn Kinder durch Bewegung Erfolgserlebnisse bringen, ihnen Freude an eigenständiger Aktivität bringen und dadurch zu einem ersten Schritt in Richtung selbstbestimmtes Leben bieten bringt auch mit schlechterem Equipment etwas. Auch wenn wir hier und da mal improvisieren mussten und noch nicht alles umsetzbar war. Es war ein erster Schritt in Richtung Mobilität und Teilhabe für die Kinder im Spinda Bifida Programm der Klinik Haidom.

Ausführlichere Beiträge zur Reise findet ihr übrigens hier: Tansania Reise – Teil 1

Kurz darauf ging es nach Florida. Warum diese Reisen so nah aneinander lagen kann ich kurz erklären: Die Florida Reise war hauptsächlich eine Wettkampfreise. Wir wollten die Saison 2020 nach meiner Verletzungsbedingten Pause möglichst früh einleiten und so hatten wir die Reise schon geplant und gebucht, als wir von der Chance erfuhren mit nach Tansania zu können. Da wir aber jede USA Wettkampfreise auch zu einem Urlaub machen, wurden es dann halt zwei große Reisen direkt nacheinander.

Corona fing langsam in den Medien an Thema zu werden und bei jedem Husten wurde man schnell vorsichtig und dann bekam Lisa auch noch eine Erkältung. Wir landeten in Miami, aber weil die Hotels in Miami so unglaublich teuer waren, verbrachten wir erstmal nur eine Nacht dort, besuchten Freunde und schauten uns in Miami Beach um. Dann machten wir uns auf nach Orlando. Nun ja wir dachten Orlando, kennt man doch, dann muss da auch was los sein… Nun ja es war nicht unsere beste Entscheidung. Die Skateparks waren okay, aber außer eine irrsinnig hohe Anzahl an völlig überteuerten Vergnügungsparks hatte die Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Wir schauten uns eine Art Zoo an, in der hauptsächlich Alligatoren zu sehen waren und verbrachten etwas Zeit mit dem dort lebenden WCMX Athlet Jerry Diaz, bevor es nach St. Petersburg ging, wo der Contest stattfand. Es war schön wieder viele bekannte Gesichter zu sehen und hätte man geahnt, dass die Weltmeisterschaft ausfällt, hätte man das wohl noch mehr zelebriert. Aber der Contest war toll, Summer Feeling im Februar und der 3. Platz im internationalen Vergleich machten es zu einem tollen Saisonstart.

Ein Video von unserer Florida Reise gibt es hier: https://youtu.be/MNm0O5v40-A

Auf dem Bild zeigen drei Rollstuhlfahrer ihre Medaillen hoch, dahinter stehen zwei Männer und eine Frau vor einer Beton Skate Rampe
Ein 3. Platz hinter Aaron Fotheringham und Robert Thompkins ist ein sehr gutes Ergebnis.
(Das wir auf dem Foto hinten Rechts einen Ableistischen Schwurbler hatten, konnten wir zu dem Zeitpunkt leider noch nicht ahnen.)

Und dann schlug es ein: Corona. Wir besuchten nach unserer Heimkehr noch meine Großeltern um den Geburtstag meines Opas nachzufeiern und direkt eine Woche später kam die Ansage „Stay at Home“, später der Lockdown. Die erste zeit waren wir etwas überfordert und wussten nicht was wir nun tun sollten. Wir trauten uns nicht unsere geplante Hochzeit weiter zu planen und es hagelte Veranstaltungsabsagen. Wie gesagt die Liste von Dingen, die wir eigentlich in 2020 machen wollten ist lang… sehr lang.

Aber dann haben wir uns aufgerafft und angefangen die so gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen und gemeinsam mit unserem neuen Partner SUPR SPORTS das sit’n’skate Projekt auf ein neues Level zu bringen. Nun ganz so schnell ging das nicht, denn erstmal mussten wir Gedanken sortieren, Ideenschubladen durchforsten und viel überlegen, reden und abwägen. Doch am Ende des Sommers stand dann der Plan, dass sit’n’skate ein gemeinnütziges Projekt ist innerhalb der SUPR SPORTS gUG und das hat für uns viele Vorteile, bringt aber auch eine ganz andere Art zu arbeiten mit sich.

Wir können nun Spenden annehmen und sind schon fleißig dabei Förderanträge zu schreiben, um ein solides finanzielles Grundkonstrukt zu erarbeiten für all die Projekte die wir angehen wollen. Wir wollen vor allem in Hamburg noch mehr regelmäßig anbieten, wieder Summer Camps in den Ferien machen und unsere Online Formate ausbauen. Aber wir wollen auch endlich Ideen umsetzen und angehen, die bisher nur in einer Schublade verstaubt sind, weil man keine Zeit dafür hatte.

Bevor ich aber zum Ausblick auf das neue Jahr komme, will ich mich auch nochmal kurz freuen, dass neben den ganzen Absagen auch ein paar wenige Skate Events im Sommer 2020 stattfinden konnten und wir in Garmisch Patenkirchen mit Gorilla Kids Rolliskaten probieren lassen konnten, mit BuB e.V. doch noch auf einen Berg gekommen sind und natürlich Leipzig und Halle wieder Teil des sit’n’skate Jahres waren.

Dank Gorilla sind wir dann wenigstens einmal durch Deutschland gefahren um unsere gemeinsame Mission an das Kind oder den Jugendlichen zu bringen

Am Ende war es ein ungewöhnliches Jahr, dass viel umgeworfen hat, aber nun bei uns auch etwas in Gang gebracht hat, dass wir bisher viel zu Lange hinausgezögert haben: eine professionelle und strukturierte Organisation für eine nachhaltige und langfristige Arbeit.

Da wir aber nicht alles gleich auf einmal schaffen können, wollen wir 2021 vor allem erstmal zwei Sachen in den Fokus rücken: die regelmäßigen RollstuhlSkate Treffen in Hamburg sollen weiter ausgebaut werden und an verschiedenen Orten stattfinden. So können wir nicht nur Abwechslung schaffen, sondern auch je nach Level und Fähigkeit einen geeigneten Rahmen anbieten, damit die Erfolgserlebnisse weiter ihre positiven Effekte auf die Entwicklung der Kinder bringen können und sie nicht aus unserem Angebot heraus wachsen. Das Zweite ist die Online Präsenz, denn auch Videos brauchen viel Liebe und vor allem Zeit um so richtig gut zu werden und an letzterem fehlte es uns in der Vergangenheit leider zu oft.

Außerdem wollen wir daran arbeiten die allgemeine Struktur organisatorisch so zu gestalten, dass sit’n’skate noch lange Kinder mobil und selbstbewusst machen kann und nicht zu letzt auch wirklich nachhaltig unserem Motto gerecht wird: Destroying Stereotypes.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes Jahr 2021 und wir hoffen sehr, dass wir auch alle bald wieder sehen können in den Skateparks dieser Welt.

Frohes Neues Jahr euch allen!

Auf das wir bald wieder so zusammen kommen können! Foto: RBG Dortmund 51/Anna Spindelndreier

Spenden für sit ’n‘ skate könnt ihr übrigens folgendermaßen:

Über das Spendenkonto von SUPR SPORTS (Betreff „sit n skate“)

SUPR SPORTS gUG (haftungsbeschränkt)
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE96 4306 0967 2070 5155 00
BIC: GENODEM1GLS

Oder per Formular auf der Startseite von www.sitnskate.de

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Ninahitaji kiti changu

Ich brauche meinen Stuhl auf Swahili heißt: „Ninahitaji kiti changu.“

Woher ich das weiß? Warum ich das schreibe? Nunja, ich versuche mich seit ungefähr einem Monat daran eine neue Sprache zu lernen. Und nicht etwa Spanisch oder Chinesisch, weil das die neben Englisch am meisten gesprochenen Sprachen auf der Welt sind. Nein, ich versuche mich an Swahili, weil wir im Januar 2020 ein paar Tage in Tansania sein werden.

Natürlich kann man sich dort, wie fast überall, sicher gut mit Englisch durchschlagen. Auch wird mein Swahili wohl bis dahin noch längst keine tiefgründigen Gespräche zulassen. Doch hinter dieser Reise steckt ja nicht nur ein Urlaub oder die Befriedigung unserer Lust darauf die Welt zu entdecken. Vor allem reisen wir nach Tansania, um gemeinsam mit dem Verein Haydom Friends e.V. die Spina Bifida Familien am Lutherischen Krankenhaus in Haidom zu unterstützen und den Kindern in Zukunft dort mehr Teilhabe und Mobilität zu ermöglichen.

Aber Moment mal! Braucht es dazu denn wirklich uns? Schon wieder weiße privilegierte Europäer, die den Afrikanern zeigen wie es richtig läuft? Nein, natürlich wollen wir keine neue Abhängigkeit schaffen, sondern wir wollen das machen, was wir auch hierzulande tun. Wir wollen Kinder motivieren ihren Rollstuhl zum spielen zu nutzen, für Sport und eben für ihre eigene Mobilität. Wir wollen ihnen Bewegungserfahrungen anbieten, um aus dem ewigen „das kannst du mit dem Rollstuhl nicht“ der Gesellschaft auzsubrechen.

Außerdem wollen wir, so wie hierzulande auch, ein Umdenken anstoßen. Denn hier wie dort sind es die mangelnden Vorstellungen der Gesellschaft daran, was ein Rollstuhlfahrer kann und nicht kann, die Teilhabe so schwierig machen. Die Vorstellung, dass Kinder im Rollstuhl gemeinsam mit anderen Kindern zu Schule gehen, gemeinsam lernen und spielen. Das ist nicht nur ein Thema in Tansania, sondern eben auch hier. Und warum sollten wir unsere Arbeit nur auf Europa beschränken? Für uns sind alle Rollikids dieser Welt wichtig!

Sicher wird der Ist-Zustand in Tansania ein anderer sein, aber Kinder sind Kinder und haben einen natürlichen Drang die Welt mit ihren Augen zu entdecken. Doch diese Welt ist mit Barrieren gepflastert und die Kinder müssen befähigt werden, diese nach Möglichkeit zu überwinden- zumindest so lange diese Barrieren noch existieren. Ein Rollstuhl, den man effektiv antreiben kann und die Fähigkeit diesen zu nutzen sind dabei die wichtigsten Werkzeuge und bei diesen Themen sehen wir die Möglichkeit unsere Kompetenz und Erfahrung einzubringen.

Die Rollstühle, welche bereits in Tansania gebaut werden, könnten mit wenigen Änderungen diese Werkzeuge sein und eine nachhaltige Versorgung gewährleisten. Und wenn die Kinder erstmal gut anzutreibende Rollstühle haben, werden sie mit denen spielen und sitzend und flitzend die Welt entdecken. Wir hoffen ein nachhaltiges Mobilitätspaket starten zu können, dass dann Schule macht und sich von Haidom aus verbreitet und auch adaptiert werden kann um die Bedürfnisse vor Ort zu matchen.

Wann es den ersten WCMX Workshop in Tansania geben wird, wissen wir noch nicht. Es gibt bisher einen einzigen Skatepark in der Hauptstadt Dodoama, viele Stunden Autofahrt von der Klinik entfernt. Dieses mal werden wir es dort leider nicht hin schaffen. Aber in der Hoffnung bald erneut vorbeischauen zu können, werden wir dies sicher als einen der nächsten Schritte anstreben.

Ein großes Problem sehen wir tatsächlich noch in der teilweise sehr ableistischen und abergläubischen Sichtweise vielerorts. So hörten wir, dass Familien teilweise nicht mit ihren Kindern in ihr Dorf zurück können, weil sie als verflucht oder verhext gelten. Sie dürfen nicht an Schulen, weil ihnen der Weg nicht zugetraut wird, weil man nicht glaubt, dass sie Erwachsen werden können oder dieses Wissen irgendwann brauchen können. Hierbei berichte ich nur davon, was ich gehört hab und ich hoffe, dass es am Ende alles halb so wild ist. Aber wenn doch, was kann mehr helfen als Vorbilder, die diese Denkweisen sprengen? Und bis eigene Vorbilder im Land vorhanden sind, bilden wir die Spina Kids aus, damit sie möglichst bald selbst zu Vorbildern werden können. So wie wir es hier in Deutschland auch tun würden – mit den Rollikids und mit sit’n’skate!

Oh habe ich noch gar nicht erwähnt, dass wir auch versuchen den Mount Meru zu besteigen? Nein? Dann sei das hier noch einmal kurz erwähnt, dass wir bekloppt genug sind einen Berg zu besteigen, der schon vielen fußläufigen Wanderern zu schwierig ist. Ob wir es nun bis auf den Gipfel schaffen oder nicht, allein, dass Rollstuhlfahrer den Versuch starten diesen Gipfel zu erreichen, sollte die Menschen in Tansania hoffentlich einen Gedanken aufdrängen: „Wenn Menschen mit Behinderung diese Berg in Angriff nehmen können, ohne zu wissen ob sie es bis ganz nach oben schaffen, vielleicht können dann Kinder im Rollstuhl in die Schule gehen, auch wenn man nie weiß ob es später zu einem Beruf oder einem Studium führen wird.“

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr uns auf dieser spannenden Reise folgt. Virtuell, hier, oder auf Facebook, Instagram und Co. Oder ihr wandert mit? Oder ihr unterstützt den Verein Haydom Friends beim Bau eines neuen Gebäudes in dem noch mehr Familien Platz haben sollen, wenn sie bspw. noch nicht in ihr Zuhause zurückkehren können oder für medizinische oder rehabilitative Maßnahmen an die Klinik zurückkehren müssen.

In diesem Sinne, wünscht uns „Safari njema“ – eine gute Reise!

Kwa heri, tutaonana baadaye!

/David

Auf dem Bild verlässt eine große Menschenmenge die Tore der Klinik in Haydom, ganz vorne Kinder im Rollstuhl.
Es gibt noch viel zu tun für die Rechte von Menschen mit Behinderung! – Destroying Stereotypes worldwide! Foto: Haydom Friends e.V.

PS: Großen Dank geht an Dr. Theresa Harbauer, die den Verein Haydom Friends ins Leben gerufen hat und der Firma Wellspect, die die Klinik in Haydom schon eine Weile mit Material versorgt und uns nun diese Reise ermöglicht.

interessante Links:

Haydom Friends e.V.

Spenden auf Better Place Org

Neustart!

David steht vor dem Brandenburger Tor und brüllt durch ein Megafon!
David möchte seine Themen und Gedanken wieder in die Welt hinaus schrei(b)en! 🙂
Foto: FGQ – Fördergemeinschaft Querschnittgelähmten in Deutschland e.V.

Fast ein Jahr ist hier nicht wirklich was passiert, sorry! Irgendwie waren wir gefühlt immer zu busy, zu oft on the road um hier noch was zu schreiben. Instagram war dann irgendwie das Medium der Wahl.

Doch nun hat mich ein Freund wieder darauf Aufmerksam gemacht, dass nicht jeder bei Instagram in die Stories schauen kann und wer nicht angemeldet ist bei den öffentlichen Beiträgen immer wieder daran erinnert wird dies doch zu tun.

Zudem fehlte mir in letzter Zeit ein Ventil um meine Gedanken raus zu lassen. Zwar fanden viele Gedanken den Weg durch meinen Mund in die Ohren anderer, aber manchmal muss man sich einfach ein paar Minuten zuhause hinsetzen und Themen aus dem Kopf verarbeiten, auf die ein oder andere Weise.

Wir entscheiden uns nun erstmal wieder für das Schreiben hier im Blog. Zum Einen damit auch die Nicht Instagrammer wieder uptodate mit unseren Gedanken sind und zum Anderen, weswegen wir das hier auch mal gestartet haben, dass Themen auch später wieder auffindbar sind. Wir schrieben es in einen unserer ersten Texte hier: Was für uns heute interessant ist, kann für andere in zwei Jahren wichtig werden und dann wäre es ja schade, wenn er diese wertvolle Erfahrung von uns vielleicht nicht nutzen kann.

Nun ja, ich wollte ja eigentlich nur das sagen: Wir nehmen uns nun hier wieder vor halbwegs regelmäßig was zu schreiben. Und es wird einiges geben worüber wir berichten können: Im Januar geht es nach Tansania mit Haydom Friends e.V. und im Februar zum ersten WCMX Contest des neuen Jahres nach Florida. Außerdem soll sit’n’skate endlich offiziell eine gemeinnützige Organisation werden! Da kommen also sicher einige Themen in nächster Zeit!

#staytuned

Und nicht vergessen, aktuelle Termine und was wir sonst so machen findet ihr auf http://www.sitnskate.de! Dieser Blog ist persönlicher und soll einfach ein Ventil und Pool sein für Themen die mir so in den Sinn kommen – ob es euch gefällt oder nicht. :p

PS: Vielen Dank an Johannes!

Rolli Skate Kids

Amos und Max nach der Siegerehrung der 1. German WCMX Championships - Foto: DRS|Mandau
Amos und Max nach der Siegerehrung der 1. German WCMX Championships – Foto: DRS|Mandau

Dieser Beitrag wurde bereits in der Rollikids Ausgabe des DRS Verbandsmagazins „Sport und Mobilität“ abgedruckt. Nun auch hier für euch verfügbar.

Bei den 1. International WCMX Championships wurden Meistertitel und Medaillen in verschiedenen Kategorien verliehen – aber unabhängig von der Platzierung waren die Rollikids die Sieger der Herzen! Die jüngste Teilnehmerin war Aylin Bülbül aus Bielefeld. Mit ihren 5 Jahren, ihrem Elan und ihrem schrillen pinken Outfit verzauberte Sie Zuschauer und Starterfeld gleichermaßen. Aylin kam schon vor knapp 3 Jahren zum ersten mal zu einem von Davids Skateworkshops in Dortmund. Damals hatte sie sich immer hinter Muttis Bein versteckt, doch auch dort hatte sie schon große Lust sich im Skatepark auszuprobieren – wenn niemand guckt. Heute fahren Aylins Eltern zu vielen Veranstaltungen, wie WCMX Workshops, Skatepark Eröffnungen und nun auch Competitons um Aylins Talent zu fördern. Aktuell sammeln Sie auch Geld über eine Spendenaktion um Aylin auch einen wachstumsanpassbaren Skaterollstuhl anpassen zu lassen.

Doch nicht nur Aylin zeigte was die Rollikids im Skatepark so drauf haben. Auch Amos Donath aus Leipzig und Tom Brimacombe aus Potsdam drehten ihre Runden im Skatepark. Tom drehte Kreise im gesamten Skatepark und Amos fuhr selbstständig schon alle steilen Rampen alleine rauf und natürlich wieder runter. Man konnte richtig gut sehen, wie gut die Drei ihren Rollstuhl beherrschen. Hierbei hilft der Skatepark natürlich ungemein, denn für die Kids ist es eine Spielwiese in der sie ihre Grenzen austesten und ihre Fähigkeiten erweitern können – spielerisch.

Bei den etwas „älteren“ Rollikids gab es Spitzenplätze zu vermelden. Til Augustin gewann Gold bei den Beginnern und sicherte sich damit den Deutschen Meistertitel in dieser Kategorie – zweiter wurde dort Pierre Richter. Til und Pierre kommen aus Chemnitz und kennen sich vom Basketball. Nun treffen sie sich bestimmt des öfteren im Chemnitzer Skatepark. Wir hoffen auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit den Rollikids bei den Deutschen WCMX Meisterschaften 2019 oder sogar bei den WCMX World Championships am 31. August und 1. September 2019 in Köln.

Kaum zu erahnen was diese Rollikids in wenigen Jahren zeigen werden. Bleibt gespannt und verfolgt den Weg dieser jungen Athleten in dieser jungen Sportart.

Die ganze Crew - und Aylin mittendrin! - Foto: DRS|Mandau
Die ganze Crew – und Aylin mittendrin! – Foto: DRS|Mandau

Materialverachtung!

Seit nunmehr sieben Jahren schrotte ich leidenschaftlich Rollstühle. Naja eigentlich ist das nur ein teures Nebenprodukt meiner Leidenschaft. Denn die mittlerweile fünf Rollstühle, die ich durch das skaten zu Grunde gerichtet habe, waren teilweise aus eigener Tasche bezahlt, nur zum Teil gesponsert.

Foto: Robert Loeung
Foto: Robert Loeung

Mein erster Kassenstuhl war ein Sopur Argon und somit leichte Beute, um den zu zerstören brauchte ich eigentlich keinen Skatepark, aber es hat halt mehr Spaß gemacht. Daraufhin kaufte ich mir einen Colours Boing, weil Wheelz ja für den Werbung machte damals und so dachte ich, dass der dann einiges aushalten muss. Nunja, hat er nicht. Ständig war irgend ein Teil gebrochen, ausgeschlagen oder verbogen. Das lag daran, dass Aaron damals schon einen von Mike Box (hat damals bei Colours gearbeitet(sein Bruder hat Colours gegründet)) Skatestuhl hatte und nicht das Serienmodell, für das er Werbung gemacht hat. Nur erkannte ich das als Laie nicht.

Mit TNS konnte ich erst so richtig loslegen!
Mit TNS konnte ich erst so richtig loslegen!

Ich war an einem Punkt, an dem ich mir mein Hobby nicht mehr leisten konnte. Doch dank einiger Videos, die ich bis dahin schon auf Youtube gestellt hatte, erkannte TNS aus den Niederlanden meine Begabung als Crahs äääh Testfahrer. Bei TNS habe ich den Coulour gekauft, weil es keinen deutschen Vertrieb gab. Sie bauten damals gerade an ihrem rsX (real suspension experience) und der war exakt das, was ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht hatte. Mit diesem Stuhl konnte ich meinen Sport weiter machen und ich wurde besser. Ich fand aber auch Schwachstellen, die aber dann dank der Vereinbarung von TNS repariert und verbessert wurden.

Eigentlich war das eine perfekte Zusammenarbeit und ein super Deal, doch als ich die Chance auf einen Mike Box WCMX Stuhl (mittlerweile baute er eigene Stühle) wechselte ich quasi den Stall. TNS hat das eingesehen, haben sie nie behauptet, dass der rsX ein WCMX Rollstuhl wäre. Außerdem verkaufen sie auch Mike Box Stühle. Jedenfalls hat auch der Box Stuhl einen unglaublichen Boost gegeben, denn er war wieder exakt das, was ich gebraucht habe. Ich konnte mich wieder verbessern ohne ständig Angst zu haben das bricht. Nur leider blieb das nicht lange so. Schon wenige Monate später war der erste Termin beim Schweißer, dann der zweite, dritte… und so ging es weiter.

Mike Box sponserte mir einen Stuhl Foto: Anna Spindelndreier
Mike Box sponserte mir 2015 einen Stuhl Foto: Anna Spindelndreier

Aufgrund der Probleme und weil ich immer besser wurde, bekam ich von Mike einen weiteren Rollstuhl gesponsert. Dank Mike konnte ich wieder voll loslegen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2015. Ich habe also bereits angefangen Workshops zu geben und war viel unterwegs. Ich war eigentlich nie krank oder musste eine Veranstaltung absagen. Doch hatte ich immer eine riesige Angst, dass ich was kaputt mache vor einer Veranstaltung. Also hielt ich mich immer mehr zurück (das war schon nach meinem Armbruch 😉 ). Ich wurde zwar immer noch besser oder man könnte sagen routinierter, doch die großen Sprünge traute ich mich nicht mehr. Zu groß war die Angst, dass ich den Stuhl kaputt machen und die Veranstaltung absagen müsste.

Seit 2014 habe ich mir vorgenommen den Handplant zu lernen. Ich kann ihn immer noch nicht. Jedes mal wenn ich mich bereit fühlte, machte ich was kaputt, vor allem Räder und die bekam ich leider noch nie gesponsert. Bei den World Championships 2016 machte ich dann den gerade ein Jahr alten Box Stuhl zum Totalschaden: Rahmenbruch – und zwar richtig! Ich hatte meinen alten aber wieder zusammen geschweißt und konnte weiter machen. Mike bot mir auch einen neuen Stuhl an, also eigentlich alles gut, doch nach der USA Reise schwor ich mir, mich nicht mehr zurück zu halten. In den USA hatte ich das auch nicht und es tat gut wieder so volles Rohr zu skaten.

Es kam, wie es kommen musste: Mitten bei einem bezahlten Auftritt in Dänemark brach der Stuhl. Ich musste also mit Hilfe meines Auftraggebers einen Schweißer in Kopenhagen finden, der mal eben einen Rollstuhl an einer empfindlichen Stelle zusammen schweißen konnte. Wir schafften es und es konnte weiter gehen. Wenige Monate später, luden die Dänen zum Roskilde Festival ein. Diesmal brach der Stuhl erst nach der Show und ich konnte die Reise mit meinem eigenen Leihrolli (der gute alte rsX von TNS) fortsetzen. Schon seit der ersten Misere in Dänemark spielte ich mit dem Gedanken wieder den Stall zu wechseln. Ich wollte nicht mehr ständig Angst haben, dass mein Rollstuhl bricht und doch wollte ich wieder frei von der Leber weg skaten. Hirn aus und so.

Ich entschied mich gegen den kostenlosen Rollstuhl von Mike und bestellte bei SeanCo. Die Investition war es mir wert, wenn er hielt was er versprach – und bisher hält er es! Schon beim Bestellvorgang war ich begeistert von Sean. Übrigens ist Sean kein unbekannter, er arbeitete früher bei Westcoast Customs und hat dort quasi Karosseriearbeiten für XZibit und seine Kunden gemacht. Dass er in die Rollstuhlbranche wechselte, lag an der Tochter seiner Frau. Trinity hat Spina Bifida und Sean fand, dass sie ein Gerät mit mehr Style verdient hatte.

Aber zurück zu meinem Rollstuhl. Sean fragte mich nach Maße, nach Informationen, Anekdoten, Problemen, er sog alles in sich auf, lernte mich kennen und verstehen, um mir einen Stuhl zu bauen, der mir gerecht wird. Seans Alleinstellungsmerkmal sind Custom Rollstühle, also wirklich Unikate auf den Nutzer zugeschnitten. Auch wenn er bei den WCMX Stühlen ein Grundkonzept hat, so wird er alles was du ihm sagst in den Stuhl irgendwie verarbeiten. So kam es, dass ich mein „Heavy Beauty“ bekam. Denn ich wollte einen Stuhl, der unzerstörbar ist, Gewicht egal.

Schon in den USA, wo ich den Stuhl abholte, versuchte ich alles aus mir herauszuholen. Denn wenn ich ihn hier kaputt machen würde, könnte er ja noch Verbesserungen vornehmen oder einen neuen bauen oder so. Aber obwohl ich alles versuchte und oft das Gefühl hatte: „Scheiße, jetzt ist wieder was kaputt oder verbogen“… nix…

Der SeanCo passt zu mir! Foto: Björn Lubetzki
Der SeanCo passt zu mir! Foto: Björn Lubetzki

Ich fahre den SeanCo nun seit 8 Monaten, unzählige male bin ich schief gelandet, nur auf der Seite, den Vorderrädern, nur auf einem Rad aus großer Höhe. Meine Alten Stühle hätte ich schon 100 mal verformt oder gebrochen – nicht so der SeanCo. Ich habe in den 8 Monaten nun einen einzigen Gabelbolzen verbogen, ein Rückenrohr ist ein bisschen schief und das Seitenteil musste ich drei mal wieder etwas zu Recht hämmern, aber das musste ich beim Box nach jeder Skatesession. Ich traute mich wieder Sachen, die ich vorher gelassen hab, auch vor Veranstaltungen und mein SeanCo lies mich nicht im Stich. Ok, ein paar Spinergy Räder habe ich geschrottet, aber das nur, weil ich nun einen Stuhl habe, der mich wieder auf ein neues Level gehoben hat. Der nächste Stallwechsel steht noch nicht an – bei den Rädern vielleicht, aber da habe ich leider noch keine passende Alternative gefunden.

Am Ende bleibt zu sagen, dass ich vor allem Mario und Jaqueline von TNS, sowie Mike und Troy von Box Wheelchairs zu großem Dank verpflichtet bin, denn sie haben mich da unterstützt, wo ich sonst nicht allein weiter gekommen wär! #wcmxfamily

SeanCo Webseite: http://www.seancowheelchairs.com

Mike Box Webseite: https://www.boxwheelchairs.com

TNS Webseite: http://www.tnsrijen.nl

/David

Vlog vs. Blog

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Soll ich mich jetzt schon wieder entschuldigen oder raus reden, warum hier momentan so wenig passiert? Nein, ich denke nicht, dass ich mich entschuldigen muss und wenn dann nur dafür, dass ich es versäumt hab unsere neuen Video Blogs hier mit euch zu teilen!

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, sind wir mit unserem neuen Projekt sit ‘n‘ skate beschäftigt und das beinhaltet auch einen neuen Video Kanal, den wir nun vorerst für alle Video Projekte nutzen werden. Das heißt ein oder mehrere Blicke darauf von Zeit zu Zeit lohnt sich auf jeden Fall. Weiterhin gelobe ich Besserung, dass ich von nun auch die Videos hier mit euch teilen werde.

Unser neues Logo
Unser neues Logo

Dieser Blog ist auch eigentlich nur entstanden, weil wir uns „damals“, als wir damit begonnen haben, noch nicht in der Lage fühlten regelmäßig Videos zu schneiden und hochzuladen. Daher dachten wir uns, dass wir all die Themen eben hier niederschreiben, um sie außerhalb der sozialen Netzwerke findbar zu machen. Eigentlich wollen wir alles nun unter dem Logo von sit ‘n‘ skate laufen lassen, aber diesen Blog wollen wir weder einstampfen, noch ändern. Er bleibt euch erhalten, nun muss ich es nur noch schaffen, ihn weiter mit Leben zu füllen.

Fürs erste, checkt unseren neuen Youtube Kanal und schaut euch um. Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn ihr uns dort auch abonniert.

www.youtube.com/c/sitnskate

sit ’n‘ skate – Destroying Stereotypes

Fragt ihr euch auch warum hier manchmal ewig nix neues kommt? Sitzen die eigentlich nur rum? Haben die nix mehr zu berichten? Jein!

Ja, wir sitzen rum! 😉 Aber wir haben noch jede Menge vor, nur das unser neuestes Projekt jede Menge Zeit frisst gerade. Sitzen und Skaten ist ja ohnehin unser Motto, also haben wir nach dem tollen Fotobuch von Anna Spindelndreier uns nun auch ein passendes Logo gegeben und unter diesem Logo soll nun einiges passieren.

Abgesehen von der schon bestehenden Facebook Seite und dem Instagram Account, ist das vor allem einmal ein neuer Youtube Kanal. Ja, schon wieder ein neuer Kanal. Für alle die sich jetzt fragen, was das schon wieder soll, folgt hier eine kleine Erklärung.

Ich war mit meinem Kanal „David Lebuser“ auf dem ich seit 2009 WCMX Videos online gestellt habe nie so wirklich zufrieden, allein schon wegen dieser blöden URL, die ich mir ausgesucht hab zu einer Zeit, in der ich mich nie als Videomaker gesehen habe. Mit diesem Blog „The Wheel Rocking World of Lisa and David“, kam dann ein neuer Youtube Kanal, doch auch hier war die URL wegen des langen Namens nicht so wie gewünscht. Deswegen heißt nun dieser Blog auch nur noch „Lisa and David!, aber die URL vom Kanal lässt sich leider nicht mehr ändern . Da haben wir zu schnell geschossen. Mit dem neuen sit’n’skate Kanal wird es dann auch bald eine kürzere URL geben (sobald wir 100 Abonnenten haben – also los abonniert den Kanal 😉 ), außerdem einen einheitlichen Style mit unseren anderen Projekten.

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Der Grieche hat uns einen neuen Header gebastelt – vielen Dank!

Denn unter sit’n’skate wollen wir nicht nur online auftreten, sondern immer und überall. Ja, wir machen uns damit selbstständig! Egal, ob Skatetreff, Workshop, WCMX event oder Präsentation… ab jetzt heißen wir sit’n’skate! Und ob wir am Ende mehr coole Klamotten kreieren oder mit anderen Aktionen unsere Brötchen verdienen, werden wir sehen. Auf jeden Fall starten wir gerade eine erste Testreihe von DIY Shirts, Sticker und ähnlichem. Außerdem kreieren wir „Produkte“ mit denen wir auf den Markt wollen und so richtig Kohle scheffeln können –  nein Quatsch – natürlich haben wir auch hier das selbe Ziel, wie bei all unseren Aktionen: Wir wollen werben für Teilhabe, Inklusion und vor allem wollen wir diese blöden veralteten Stereotypen aus den Köpfen verdrängen!!!

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Warum wir dafür nun die Selbstständigkeit wählen, ist schnell erklärt. Mit all unseren ehrenamtlichen Engagements kommen wir nicht mehr hin. Weder zeitlich, noch finanziell. Wir sind hier am Limit, dabei wollen wir darüber hinaus noch viel mehr machen! WCMX muss bekannter werden, der Rollstuhl soll nicht nur als blödes Hilfsmittel gesehen werden und um die Masse zu erreichen, muss einfach noch viel mehr Zeit investiert werden. Wir wollen also nicht reich werden, sondern wir wollen versuchen davon zu leben und somit noch flexibler in unserem Engagement zu sein!

Ihr wollt uns dabei helfen? Die Gelegenheit kommt mit Sicherheit, aber jetzt helft ihr uns vor allem erst mal, indem ihr unsere Facebook Seite liked, unsere Inhalte teilt, auf Instagram folgt und unseren Youtube Kanal abonniert.

Vielen Dank schon mal und #staytuned –  da kommt noch einiges!

 

Cheers Lisa + David

 

 

Kein Schnaps am Steuer

Dieses Snapchat hat mich eigentlich nie so richtig interessiert. Ich hatte das schon ne Weile auf dem Handy, kam damit aber nicht so klar. Lisa meinte wir sollten es doch nochmal probieren und zack – Suchtpotential entdeckt.

Die Möglichkeit Meinungen, Ideen, Witze oder einfach nur mehr oder weniger relevante Informationen sofort zu teilen ist toll. Man spricht auf einmal Themen an, die man sich schon ewig vorgenommen hat. Nur eben in kurz knackig und unverfälscht, anstatt in lang ausführlich und wohl überlegt. Zum Glück wird das alles dann nach 24 Stunden wieder gelöscht.

Naja manchmal ist das natürlich auch doof. Gewisse Themen sprechen wir ja bewusst an und sind auch nach 24 Stunden noch brandaktuell, dennoch probieren wir das weiter und mal sehen wo uns das hinführt. Wenn ihr live dabei sein wollt bei unseren Reisen, Abenteuern, aber auch bei unseren langweiligen Alltags Langeweile Posts, dann folgt uns auf Snapchat. Ihr findet uns dort als lisadavidskate

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/David