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Materialverachtung!

Seit nunmehr sieben Jahren schrotte ich leidenschaftlich Rollstühle. Naja eigentlich ist das nur ein teures Nebenprodukt meiner Leidenschaft. Denn die mittlerweile fünf Rollstühle, die ich durch das skaten zu Grunde gerichtet habe, waren teilweise aus eigener Tasche bezahlt, nur zum Teil gesponsert.

Foto: Robert Loeung

Foto: Robert Loeung

Mein erster Kassenstuhl war ein Sopur Argon und somit leichte Beute, um den zu zerstören brauchte ich eigentlich keinen Skatepark, aber es hat halt mehr Spaß gemacht. Daraufhin kaufte ich mir einen Colours Boing, weil Wheelz ja für den Werbung machte damals und so dachte ich, dass der dann einiges aushalten muss. Nunja, hat er nicht. Ständig war irgend ein Teil gebrochen, ausgeschlagen oder verbogen. Das lag daran, dass Aaron damals schon einen von Mike Box (hat damals bei Colours gearbeitet(sein Bruder hat Colours gegründet)) Skatestuhl hatte und nicht das Serienmodell, für das er Werbung gemacht hat. Nur erkannte ich das als Laie nicht.

Mit TNS konnte ich erst so richtig loslegen!

Mit TNS konnte ich erst so richtig loslegen!

Ich war an einem Punkt, an dem ich mir mein Hobby nicht mehr leisten konnte. Doch dank einiger Videos, die ich bis dahin schon auf Youtube gestellt hatte, erkannte TNS aus den Niederlanden meine Begabung als Crahs äääh Testfahrer. Bei TNS habe ich den Coulour gekauft, weil es keinen deutschen Vertrieb gab. Sie bauten damals gerade an ihrem rsX (real suspension experience) und der war exakt das, was ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht hatte. Mit diesem Stuhl konnte ich meinen Sport weiter machen und ich wurde besser. Ich fand aber auch Schwachstellen, die aber dann dank der Vereinbarung von TNS repariert und verbessert wurden.

Eigentlich war das eine perfekte Zusammenarbeit und ein super Deal, doch als ich die Chance auf einen Mike Box WCMX Stuhl (mittlerweile baute er eigene Stühle) wechselte ich quasi den Stall. TNS hat das eingesehen, haben sie nie behauptet, dass der rsX ein WCMX Rollstuhl wäre. Außerdem verkaufen sie auch Mike Box Stühle. Jedenfalls hat auch der Box Stuhl einen unglaublichen Boost gegeben, denn er war wieder exakt das, was ich gebraucht habe. Ich konnte mich wieder verbessern ohne ständig Angst zu haben das bricht. Nur leider blieb das nicht lange so. Schon wenige Monate später war der erste Termin beim Schweißer, dann der zweite, dritte… und so ging es weiter.

Mike Box sponserte mir einen Stuhl Foto: Anna Spindelndreier

Mike Box sponserte mir 2015 einen Stuhl Foto: Anna Spindelndreier

Aufgrund der Probleme und weil ich immer besser wurde, bekam ich von Mike einen weiteren Rollstuhl gesponsert. Dank Mike konnte ich wieder voll loslegen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2015. Ich habe also bereits angefangen Workshops zu geben und war viel unterwegs. Ich war eigentlich nie krank oder musste eine Veranstaltung absagen. Doch hatte ich immer eine riesige Angst, dass ich was kaputt mache vor einer Veranstaltung. Also hielt ich mich immer mehr zurück (das war schon nach meinem Armbruch 😉 ). Ich wurde zwar immer noch besser oder man könnte sagen routinierter, doch die großen Sprünge traute ich mich nicht mehr. Zu groß war die Angst, dass ich den Stuhl kaputt machen und die Veranstaltung absagen müsste.

Seit 2014 habe ich mir vorgenommen den Handplant zu lernen. Ich kann ihn immer noch nicht. Jedes mal wenn ich mich bereit fühlte, machte ich was kaputt, vor allem Räder und die bekam ich leider noch nie gesponsert. Bei den World Championships 2016 machte ich dann den gerade ein Jahr alten Box Stuhl zum Totalschaden: Rahmenbruch – und zwar richtig! Ich hatte meinen alten aber wieder zusammen geschweißt und konnte weiter machen. Mike bot mir auch einen neuen Stuhl an, also eigentlich alles gut, doch nach der USA Reise schwor ich mir, mich nicht mehr zurück zu halten. In den USA hatte ich das auch nicht und es tat gut wieder so volles Rohr zu skaten.

Es kam, wie es kommen musste: Mitten bei einem bezahlten Auftritt in Dänemark brach der Stuhl. Ich musste also mit Hilfe meines Auftraggebers einen Schweißer in Kopenhagen finden, der mal eben einen Rollstuhl an einer empfindlichen Stelle zusammen schweißen konnte. Wir schafften es und es konnte weiter gehen. Wenige Monate später, luden die Dänen zum Roskilde Festival ein. Diesmal brach der Stuhl erst nach der Show und ich konnte die Reise mit meinem eigenen Leihrolli (der gute alte rsX von TNS) fortsetzen. Schon seit der ersten Misere in Dänemark spielte ich mit dem Gedanken wieder den Stall zu wechseln. Ich wollte nicht mehr ständig Angst haben, dass mein Rollstuhl bricht und doch wollte ich wieder frei von der Leber weg skaten. Hirn aus und so.

Ich entschied mich gegen den kostenlosen Rollstuhl von Mike und bestellte bei SeanCo. Die Investition war es mir wert, wenn er hielt was er versprach – und bisher hält er es! Schon beim Bestellvorgang war ich begeistert von Sean. Übrigens ist Sean kein unbekannter, er arbeitete früher bei Westcoast Customs und hat dort quasi Karosseriearbeiten für XZibit und seine Kunden gemacht. Dass er in die Rollstuhlbranche wechselte, lag an der Tochter seiner Frau. Trinity hat Spina Bifida und Sean fand, dass sie ein Gerät mit mehr Style verdient hatte.

Aber zurück zu meinem Rollstuhl. Sean fragte mich nach Maße, nach Informationen, Anekdoten, Problemen, er sog alles in sich auf, lernte mich kennen und verstehen, um mir einen Stuhl zu bauen, der mir gerecht wird. Seans Alleinstellungsmerkmal sind Custom Rollstühle, also wirklich Unikate auf den Nutzer zugeschnitten. Auch wenn er bei den WCMX Stühlen ein Grundkonzept hat, so wird er alles was du ihm sagst in den Stuhl irgendwie verarbeiten. So kam es, dass ich mein „Heavy Beauty“ bekam. Denn ich wollte einen Stuhl, der unzerstörbar ist, Gewicht egal.

Schon in den USA, wo ich den Stuhl abholte, versuchte ich alles aus mir herauszuholen. Denn wenn ich ihn hier kaputt machen würde, könnte er ja noch Verbesserungen vornehmen oder einen neuen bauen oder so. Aber obwohl ich alles versuchte und oft das Gefühl hatte: „Scheiße, jetzt ist wieder was kaputt oder verbogen“… nix…

Der SeanCo passt zu mir! Foto: Björn Lubetzki

Der SeanCo passt zu mir! Foto: Björn Lubetzki

Ich fahre den SeanCo nun seit 8 Monaten, unzählige male bin ich schief gelandet, nur auf der Seite, den Vorderrädern, nur auf einem Rad aus großer Höhe. Meine Alten Stühle hätte ich schon 100 mal verformt oder gebrochen – nicht so der SeanCo. Ich habe in den 8 Monaten nun einen einzigen Gabelbolzen verbogen, ein Rückenrohr ist ein bisschen schief und das Seitenteil musste ich drei mal wieder etwas zu Recht hämmern, aber das musste ich beim Box nach jeder Skatesession. Ich traute mich wieder Sachen, die ich vorher gelassen hab, auch vor Veranstaltungen und mein SeanCo lies mich nicht im Stich. Ok, ein paar Spinergy Räder habe ich geschrottet, aber das nur, weil ich nun einen Stuhl habe, der mich wieder auf ein neues Level gehoben hat. Der nächste Stallwechsel steht noch nicht an – bei den Rädern vielleicht, aber da habe ich leider noch keine passende Alternative gefunden.

Am Ende bleibt zu sagen, dass ich vor allem Mario und Jaqueline von TNS, sowie Mike und Troy von Box Wheelchairs zu großem Dank verpflichtet bin, denn sie haben mich da unterstützt, wo ich sonst nicht allein weiter gekommen wär! #wcmxfamily

SeanCo Webseite: http://www.seancowheelchairs.com

Mike Box Webseite: https://www.boxwheelchairs.com

TNS Webseite: http://www.tnsrijen.nl

/David

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sit ’n‘ skate – Destroying Stereotypes

Fragt ihr euch auch warum hier manchmal ewig nix neues kommt? Sitzen die eigentlich nur rum? Haben die nix mehr zu berichten? Jein!

Ja, wir sitzen rum! 😉 Aber wir haben noch jede Menge vor, nur das unser neuestes Projekt jede Menge Zeit frisst gerade. Sitzen und Skaten ist ja ohnehin unser Motto, also haben wir nach dem tollen Fotobuch von Anna Spindelndreier uns nun auch ein passendes Logo gegeben und unter diesem Logo soll nun einiges passieren.

Abgesehen von der schon bestehenden Facebook Seite und dem Instagram Account, ist das vor allem einmal ein neuer Youtube Kanal. Ja, schon wieder ein neuer Kanal. Für alle die sich jetzt fragen, was das schon wieder soll, folgt hier eine kleine Erklärung.

Ich war mit meinem Kanal „David Lebuser“ auf dem ich seit 2009 WCMX Videos online gestellt habe nie so wirklich zufrieden, allein schon wegen dieser blöden URL, die ich mir ausgesucht hab zu einer Zeit, in der ich mich nie als Videomaker gesehen habe. Mit diesem Blog „The Wheel Rocking World of Lisa and David“, kam dann ein neuer Youtube Kanal, doch auch hier war die URL wegen des langen Namens nicht so wie gewünscht. Deswegen heißt nun dieser Blog auch nur noch „Lisa and David!, aber die URL vom Kanal lässt sich leider nicht mehr ändern . Da haben wir zu schnell geschossen. Mit dem neuen sit’n’skate Kanal wird es dann auch bald eine kürzere URL geben (sobald wir 100 Abonnenten haben – also los abonniert den Kanal 😉 ), außerdem einen einheitlichen Style mit unseren anderen Projekten.

lisaanddavid_header

Der Grieche hat uns einen neuen Header gebastelt – vielen Dank!

Denn unter sit’n’skate wollen wir nicht nur online auftreten, sondern immer und überall. Ja, wir machen uns damit selbstständig! Egal, ob Skatetreff, Workshop, WCMX event oder Präsentation… ab jetzt heißen wir sit’n’skate! Und ob wir am Ende mehr coole Klamotten kreieren oder mit anderen Aktionen unsere Brötchen verdienen, werden wir sehen. Auf jeden Fall starten wir gerade eine erste Testreihe von DIY Shirts, Sticker und ähnlichem. Außerdem kreieren wir „Produkte“ mit denen wir auf den Markt wollen und so richtig Kohle scheffeln können –  nein Quatsch – natürlich haben wir auch hier das selbe Ziel, wie bei all unseren Aktionen: Wir wollen werben für Teilhabe, Inklusion und vor allem wollen wir diese blöden veralteten Stereotypen aus den Köpfen verdrängen!!!

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Warum wir dafür nun die Selbstständigkeit wählen, ist schnell erklärt. Mit all unseren ehrenamtlichen Engagements kommen wir nicht mehr hin. Weder zeitlich, noch finanziell. Wir sind hier am Limit, dabei wollen wir darüber hinaus noch viel mehr machen! WCMX muss bekannter werden, der Rollstuhl soll nicht nur als blödes Hilfsmittel gesehen werden und um die Masse zu erreichen, muss einfach noch viel mehr Zeit investiert werden. Wir wollen also nicht reich werden, sondern wir wollen versuchen davon zu leben und somit noch flexibler in unserem Engagement zu sein!

Ihr wollt uns dabei helfen? Die Gelegenheit kommt mit Sicherheit, aber jetzt helft ihr uns vor allem erst mal, indem ihr unsere Facebook Seite liked, unsere Inhalte teilt, auf Instagram folgt und unseren Youtube Kanal abonniert.

Vielen Dank schon mal und #staytuned –  da kommt noch einiges!

 

Cheers Lisa + David

 

 


Roskilde Festival

Vor ein paar Tagen habe ich ja berichtet, was uns alles so auf der Reise von und nach Roskilde passiert ist. Nun möchte ich aber berichten, was wir so in Roskilde erlebt haben und ich kann schon mal sagen, außer ein paar Schrammen und ein bisschen Materialverlust, ist alles rund um positiv. Kein Gemecker, oder doch?

Eingeladen wurden wir wieder von Jesper und Bo, die nicht nur für die Skatehalle Hal12, sondern auch für das Roskilde Festival arbeiten. Mit ihnen hatten wir bereits mehrere erfolgreiche Veranstaltungen in Kopenhagen und Roskilde, zuletzt auf der Reha Messe im Bella Center mit Kopenhagen, wo auch WCMX Rider aus Israel und Spanien mit dabei waren. Auch beim Roskilde Festival setzten die Dänen auf ein internationales Team. Neben uns, waren Philipp Cierpka, Ilaria Naef, Aleksi Kirjonen und Robert Thompkins mit am Start. Es waren also Finnland, Italien, Deutschland und USA Skater dabei.

Am ersten Tag war noch alles sehr gemütlich, wir konnten uns mit dem Skatepark vertraut machen, unser Lager in einer Schule beziehen und noch ein paar Einkäufe in der Stadt erledigen. Neben einen Besuch in der Skatehalle Hal12 und Rabalderparken, waren auch erste Überlegungen Thema, wie wir eine Show gestalten. Das war für uns alle eine neue Erfahrung und da es ja keine gemeinsame Choreographie gibt, konnten wir ja nur unser A-Game zeigen und hoffen, dass die Leute das honorieren. Wir hatten dann den Plan gefasst, dass jeder einen Startpunkt wählt und wartet bis er vorgestellt wird. Wenn er seinen Namen hört, winkt er kurz und zeigt seinen Trick. Danach jammte einfach jeder lustig drauf los und shreddete was das zeug hält. So der Plan.

Natürlich kam es anders! Wir hatten eine echt gute Zeit erwischt, Sonntag Abend zwischen BMX und Tanz Shows. Da schon vorher viele Menschen die Shows besucht haben, machten wir schon eine kleine Show vorneweg. Allerdings habe ich mich dabei am Rail etwas zu sehr von den Zuschauern und dem Adrenalin pushen lassen und meinen Rücken zu oft über den Teerboden gezogen. Mein Rücken musste kurzfristig ärztlich versorgt werden. Blöderweise ging die Show genau dann los, als meine Wunden gerade versorgt wurden.

Die anderen begannen wir geplant. Ich habe Backstage die Vorstellung der anderen gehört und wie die Leute abgegangen sind. Ich konnte es kaum erwarten mitzumischen. Als ich dann endlich wieder im Skatepark war, bemerkte Bo, der die Show moderierte, mich erst nicht. Die anderen waren ja auch schon in der Jam Session und er musste immer adhoc die Leute ansagen was sie wo gerade machen. Als er mich entdeckte, stellte er mich dann aber auch vor und ich legte erstmal direkt ein kleines Feuerwerk hin, um aufzuholen was ich verpasst hab.

Die Crowd ging mega ab und es war ein einzigartiges Gefühl vor so vielen Leuten zu skaten. Jeder Trick wurde honoriert, jeder Versuch, sogar wenn mal was nicht geklappt hatte. Jeder wurde gefeiert und zwar nicht mit dem Gefühl, dass dies ein Produkt des Rollstuhls wäre. Nein, viel mehr wurden wir genauso gefeiert, wie vorher jeder BMXer, jeder Skater und Inliner. Das war ein mega Gefühl, dass einen auch motivierte mehr zu machen und über sich hinaus zu wachsen. Meinen Rücken habe ich schon gar nicht mehr gespürt und so skatete ich weiter bis zum Ende der Show.

These ladies were pretty brave today! Would you dare to do it? #wheelchairshow #rf16

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Als Highlight sollte dann das große Handrail dienen. Robert machte sich als erster bereit, dieses gigantische Rail runter zu grinden. Blöderweise brach er sich dabei das Handgelenk, da er am Ende des Rails die Mitte verloren hatte und nach links weggefallen ist. Da ich ja schon vor der Show eher schlechte Erfahrungen mit meiner Grindbalance gemacht habe, ließ ich es bleiben und fuhr nur die Treppen runter.

Die anderen skateten weiter, sodass die Versorgung von Roberts Arm kein Stimmungsabbruch war. Philipp riss noch richtig einen ab und sprang ein Gap von der Plattform in die Quarter. Dann war die Show vorbei. Es war genial und nicht nur, dass die Leute im und am Skatepark diese Show sehen konnte und richtig abgefeiert hat, wir wurden auch auf einer riesigen Leinwand gezeigt, sodass die umleigenen Camps, Fressbudenbesucher und Thekenbesetzer dies auch genießen konnten. Ich hoffe noch die Aufnahmen zu bekommen, bisher habe ich aber noch nichts entdecken können. Ich habe euch aber ein paar Videoschnipsel hier verlinkt.

Nach der Show machten wir noch einen kleinen Workshop, was auch eine neue Erfahrung war, da man es mit vielen gut angetrunkenen Festivalbesuchern zu tun hatte. Aber auch das war sehr lustig und endete dann damit, dass ich auch noch mal in die Bowl droppen wollte, was dann leider meinen Box WCMX Stuhl geschrottet hat. Von diesem Stuhl werde ich in den nächten Tagen aber eh noch verabschieden, mehr dazu in wenigen Tagen. 😉

Cheers!

Links:

Aktuelles Video von Robert Thompkins, mit Szenen aus Roskilde

Ein bisschen Finnisch? Ein Videobeweis von Outi:  https://www.facebook.com/outi.hanninen.96/videos/488315344708173/

Noch mehr Finnisch? Das Video von Aleksi:

/David

Meine Graffiti Künste lassen noch zu wünschen übrig

Meine Graffiti Künste lassen noch zu wünschen übrig


Das wird Spitze – versprochen!

Seit 2012 fliege ich jedes Jahr einmal in die USA um mich dort mit anderen Rollstuhl Skatern aus aller Welt zu messen. Bisher auch immer super erfolgreich, nicht nur von den Platzierungen her. Jedes Jahr haben wir es geschafft die Erlebnisse mit euch zu teilen.

2012 habe ich ein paar Youtube Videos gemacht.

Unvergessen auch dieses Bild.

Erster Contest und gleich nen dicken Scheck - Photo: Venice Paparazzi

Erster Contest und gleich nen dicken Scheck – Photo: Venice Paparazzi

2013 wieder ein Youtube Video mit mittlerweile fortgeschrittenen Skills.

2014 waren wir mit einem Kamerateam vor Ort und ja der Film ist mittlerweile fertig und ihr werdet den bald in einigen Kinos und auf Veranstaltungen sehen können. Später wird der natürlich auch online für alle sichtbar sein.

Deep End High Five (Foto: Anna Spindelndreier)

Deep End High Five (Foto: Anna Spindelndreier)

2015 war dann neben den üblichen Kanälen Facebook und Instagram vor allem dieser Blog hier neu auf dem wir euch einige Storys direkt aus den USA geschrieben haben. Außerdem hat uns Anna begleitet, die ein klasse Fotobuch gemacht hat mit atemberaubenden Bildern. Das Buch gibt es übrigens hier: www.annaspindelndreier.de/shop/

Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier

Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier

Dieses Jahr verspreche ich euch wieder, dass ihr hier, auf Facebook, Instagram und Youtube einiges zu sehen bekommt! Aber das Beste dieses Jahr wird sein, dass Rise Adaptive Sports einen Live Stream von Dallas in die Welt strahlt und ihr also am 23. und 24. April live mitfiebern könnt! Natürlich mit entsprechender Zeitverschiebung, aber hey beim Super Bowl geht das ja auch. 😉

WCMX World Championships 2016 LIVE Stream überall!

WCMX World Championships 2016 LIVE Stream überall!

Also freut euch auf die kommenden Wochen und teilt sie mit uns, euren Freunden und euren Familen. Gemeinsam zeigen wir der Welt, dass Rollifahrer nicht unterschätzt werden dürfen und präsentieren WCMX als Sport in einer ganz neuen Qualität! Überredet eure Lieblingskneipenbesitzer, WLAN Hotspot Betreiber und andere Internetfähige Lokalitäten dieses Event einzuschalten und schaut bei kühlem Bier, frischen Kaffee oder anderen Leckereien in erstaunte Gesichter!

Bookmarked euch schon mal folgende Seiten:

www.facebook.com/wcmxgermany
www.facebook.com/davidlebuser
www.instagram.com/datlebbe
www.instagram.com/datlebbe
www.youtube.com/channel/UCIIzf0DtOJ7lQtkqriuUu4g
www.riseadaptivesports.org

und diesen Blog natürlich 😉

Also bis die Tage, ich bin dann mal Koffer packen. 😉

/David

 


Videobotschaft aus Eindhoven

Es ist schon ein paar Tage her, aber wir waren in Eindhoven und wollen nun dieses Video mit euch teilen. Das Video soll nur eins von vielen sein. Seht es als Warm Up für die Kommenden. Nun aber erstmal viel Spaß beim anschauen!


Jahresrückblick 2015

Ein Rückblick ist auch immer ein Ausblick, denn mit den Erfolgen aus dem alten Jahr, starten wir im Neuen wieder voll durch! - Foto: Anna Spindelndreier

Ein Rückblick ist auch immer ein Ausblick, denn mit den Erfolgen aus dem alten Jahr, starten wir im Neuen wieder voll durch! – Foto: Anna Spindelndreier

Als ich heute morgen aufgestanden bin, ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht zurück geschaut habe. Ich habe noch gar nicht mein Fazit gezogen, noch keinen Strich unter das Jahr 2015 gemacht. So kann ich doch nicht ins neue Jahr rollen!

Deswegen möchte ich dies nun nachholen, bevor ich mit Lisa das Silvesterprozedere starte und mit ner Kiste Bier, ein paar Wunderkerzen und Panna Cotta Richtung Köln fahre.

Das Jahr 2015 war ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahr. Es gab so viele WCMX Events wie noch nie, weltweit! WheelchairMX ist am Wachsen und ein Großteil davon wächst hier. Wir haben dieses Jahr über 20 Workshops in Deutschland, Österreich und Dänemark gemacht, haben den Sport vor dem Hamburger Rathaus beim Tag ohne Grenzen und auf der Rehacare präsentiert, sind mit einem kleinen Team zu den WCMX World Championships geflogen und haben mit den bisher gefundenen Talenten ein Team aufgebaut. Ein Team das nun weiter dafür sorgen kann, dass WCMX bekannter wird und noch mehr den Weg in die Skateparks finden . Ein Team, dass nun nicht nur die Chance hat an den World Championships teilzunehmen, sondern auch ein Team, das etwas bewirken kann. Aber wir sind nun auch in der Pflicht 2016 hier anzuknüpfen. Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, dass auch hier in Deutschland und Europa WCMX Competitions stattfinden, damit die Rolliskater hierzulande sich messen können, sich gegenseitig pushen und motivieren können. Aber erst mal schauen wir zurück auf das bisher geschaffte und das ist ein großartiger Rückblick.

Patrick Krause steht voll hinter WCMX - Foto: Uli Gasper / uliphoto.de

Patrick Krause steht voll hinter WCMX – Foto: Uli Gasper / uliphoto.de

Der erste Meilenstein war schon früh gesetzt, denn mit dem großartigen Engagement von den Rhinos aus Wiesbaden, wurde der erste monatliche WCMX Workshop in Europa ins Leben gerufen. Die Idee ein regelmäßiges Angebot zu schaffen kam von den Rhinos selbst und ich war begeistert. Schnell zeigte sich auch der Vorteil eines regelmäßigen Angebots, denn die, die dann öfter kommen, haben sich enorm verbessert. So können sie dann wiederum ihr Können mit denen teilen, die neu dazu kommen oder nur ab und zu vorbei schauen. Diese Idee soll nicht allen bleiben und so gibt es nun auch ein monatliches WCMX Treffen in Kassel und ab Februar starten wir damit in Dortmund. Ich hoffe, dass wir das auch bald in vielen Städten überall haben werden, damit alle eine Möglichkeit haben mit Unterstützung diesen tollen Sport zu starten.

WCMX World Championships 2015 Photo by Anna Spindelndreier

WCMX World Championships 2015 Photo by Anna Spindelndreier

Danach kam dann auch schon DAS Highlight des Jahres, die WCMX World Championships in Texas. Rise Adaptive Sports hat sich vorgenommen einen offiziellen Rahmen für diesen schnell wachsenden Sport zu schaffen und nicht zu viel versprochen. Ein Mega Event zum Auftakt mit Teilnehmern aus der ganzen Welt, bei denen wir mit vier Fahrern aus Deutschland hinter den USA das zweitgrößte Team bilden konnten. Das Resultat kann sich auch blicken lassen. Paul war als jüngster nicht US Fahrer 15. geworden, Lisa drittbeste Frau, Philipp kam sogar ins Finale und wurde am Ende 12. und natürlich mein 3. Platz hinter Aaron Fotheringham und Pedro Henrique!

Nach der WM haben Lisa, Anna und ich noch einen Trip nach Austin, Boston und New York gemacht. Wir hatten eine unglaublich gute Zeit und ein Großteil der Bilder die Anna auf der Reise gemacht hat, findet ihr mittlerweile in einem Buch von ihr, mit dem sie ihren Bachelor of Arts geschafft hat. „Sit and Skate“ heißt es und für nen paar Taler könnt ihr es auch in euren Händen halten! Was wir auf der Reise noch so alles erlebt haben könnt ihr hier im Blog nachlesen.

Zurück in Deutschland haben wir mit dem Rollstuhltraining Roll On in Dortmund weiter gemacht. Die Zusammenarbeit zwischen der RBG Dortmund 51 und der DSW21 hat sich als absoluter Erfolg erwiesen. Wir haben von der DSW21 einen Bus und eine Straßenbahn bekommen zum üben, inklusive kompetentem Personal, welche die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr erläutert und diskutiert haben. Es gab sogar Bremstests mit beiden Fahrzeugen um die Wichtigkeit dieser Regelungen zu verdeutlichen. Auch Roll On wird es 2016 wieder geben – stay tuned!

Im Mai waren wir auch ein erstes Mal in Dänemark, genauer in Roskilde und Kopenhagen um ein kleines Video zu drehen und die Möglichkeiten für einen Workshop auszuloten. Der fand dann auch im September statt, an meinem Geburtstag und einer Torte mit mir drauf – super cool!

Der Sommer war voll gepackt mit WCMX Events und so kann ich gar nicht alle erwähnen, aber besonders in Erinnerung geblieben sind mir schon ein paar:
Hamburg, wie jedes Jahr eine tolle Zeit in einem tollen Skatepark,

Blick nach vorn und ab gehts! - Foto: Anna Spindelndreier

Blick nach vorn und ab gehts! – Foto: Anna Spindelndreier

Conne Island in Leipzig, ein kleines aber feines Event, dass wir definitiv wiederholen werden (am 4. Juni 2016 um genau zu sein),
Aurich, die größte Skatehalle Deutschlands, glänzt mit unendlichen Möglichkeiten und Barrierefreiheit, Wolfsburg, ein neuer Skatepark im Allerpark, der sogar einen Preis gewonnen hat für seine inklusiven Möglichkeiten,
Wien und Roskilde, zu denen ich gleich noch was schreiben werde.

Insgesamt ist es einfach großartig zu sehen, wie immer mehr Teilnehmer zu unseren Workshops kommen und wie wir immer wieder neue Skateparks für unsere Workshops erreichen. Es gibt noch so viele tolle Skateparks, die richtig gute Möglichkeiten für WCMX bieten und wir werden daran arbeiten auch dort das Rad ins Rollen zu bringen!

Markus Pösendorfer hat den Skatepark schnell erobert - Foto: Anna Spindelndreier

Markus Pösendorfer hat den Skatepark schnell erobert – Foto: Anna Spindelndreier

Der Sommer beinhaltete auch eine kleine Tour durch Österreich, vor allem durch den WCMX Workshop mit Skate4Life in Wien und dem Workshop in München hatten wir Grund genug ein paar Tage dort unten zu verweilen. Der Workshop in Wien war an sich schon großartig, ein neues Land mit dem WCMX Fieber anzustecken fühlte sich super an. Letztes Jahr hatten wir dort Urlaub gemacht und ich kam mit den Leuten vom Goodlands Skatepark in Wien Hütteldorf ins Gespräch. Am Ende stand ein Datum und wir kamen am 1. August in den Skatepark nach Wien zurück und freuten uns, dass dort schon einige Rollifahrer auf uns warteten. Einer von ihnen war Markus Pösendorfer, der vorbereitet schien mit seinem brandneuen Mike Box WCMX Stuhl. Er hat dann auch gemeinsam mit den anderen Teilnehmern den Skatepark gerockt und ich denke in ihn haben wir auch jemanden, der WCMX in Österreich vorantreiben kann und will. Also liebe Österreicher, ich hab seinen Kontakt, wenn ihr mit ihm ne Session machen wollt, schreibt mir. Er kann euch auch helfen einen Skatestuhl zu bekommen!

Auch das Schloss haben wir erobert - Foto: Anna Spindelndreier

Auch das Schloss haben wir erobert – Foto: Anna Spindelndreier

Von Wien aus sind wir nach Innsbruck gefahren, eigentlich um einen Skatepark bei Brixxlegg zu checken, aber angetan hat es uns dann die Stadt Innsbruck selbst. Mit dem Landhausplatz hat sie einen sehr bekannten Skatespot zu bieten, der super inklusiv ist. Denn es ist kein Skatepark, es ist ein städtischer Platz. Ein Platz an dem Leute chillen, vorbei laufen, stehen bleiben und halt rollen. Der Platz ist super geeignet für alles was rollt, er bietet für Skateboarder, Inliner, BMXer und eben auch für Rollstuhlfahrer eine Menge an verschiedenen Obstacles. Egal ob man einfach nur irgendwo runter rollen oder fette Tricks machen möchte, der Platz macht Spaß! Neben dieser Attraktion hat Innsbruck auch einige barrierefreie Seil- und Bergbahnen zu bieten, zum Beispiel auf die Nordkette und auf die Muttereralm! Checkt das aus wenn ihr in der Nähe seid!

Leider hab ich es im Sommer verpasst einen ausführlicheren Beitrag über diesen Trip zu schreibe, deswegen verzeiht mir , wenn ich das hier so kurz und knapp nachhole.
Über München ging es dann zurück nach Deutschland und München ist echt hammer für Skater. Die Stadt hat in den letzten Jahren viel in neue Skateparks, aber auch in alte Skateparks investiert und hat somit ein Riesenangebot für Rollsportfreaks.

Flowlandschaft im Gefilde - Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

Flowlandschaft im Gefilde – Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

Ich kenne leider bisher nur zwei Skateparks, aber beide haben mich gefesselt – an den Spot, nicht an den Rolli. Der Skatepark im Gefilde ist super flowig und bietet auch für Anfänger endlose Möglichkeiten, während Fortgeschrittenen auch nie Langeweile verspüren werden. Deswegen haben wir diesen Park als unsren Workshoppark auserkoren und den dann auch zusammen mit der Skateboardschule um Tobias „Albertross“ Kupfer  veranstaltet. Aber auch der Skatepark im Hirschgarten, wohlgemerkt der mit der riesigen Bowl, denn es gibt zwei. Der kleine ist aber kaum die Rede wert und deswegen zähle ich ihn auch gar nicht dazu. Die Bowl im Hirschgarten ist mit einem Cradle und einem tiefen Deep End nicht wirklich „Rollstuhlgeeignet“ aber für Fortgeschrittene WCMX Rider auf jeden Fall den ein oder anderen Drop wert. Lines gibt es dort viele zu entdecken (wenn man den Skatepark erst mal entdeckt hat) und ich würde dort wohl heute noch skaten, wenn uns nicht ein schweres Gewitter zum gehen aufgefordert hätte.

Up and down in the Munich desert - Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

Up and down in the Munich desert – Foto: Andi Weiland | Sozialhelden e.V.

Auch in Frankfurt gibt es ja so einen super Rollstuhl geeigneten Skatepark im Osthafenpark. Dort haben wir es dann dieses Jahr auch endlich geschafft einen Workshop zu veranstalten. Ähnlich wie in München sind wir leider hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Vielleicht lag es am super heißem Wetter, vielleicht lag es aber auch an unseren so hoch gesteckten Erwartungen an die „Mega Spots“. Wir werden es aber weiter versuchen auch dort WCMX zu etablieren, denn diese Skateparks schreien gerade nach Rollstuhlfahrern!

Am Ende des Sommers sind wir dann, wie bereits erwähnt, nochmal nach Dänemark gefahren. Dieses mal hatten wir dort einen Workshop und die Jungs aus Roskilde haben gezeigt was für ein Organisationstalente in ihnen stecken. Nicht umsonst ist dort eines der größten Festivals Europas zu hause! Jedenfalls haben wir in Roskilde einen perfekten Doppelspot vorgefunden. In der Halle Hal12, also indoor, und außerhalb im niegelnagelneuen Rabalderparken. Der Rabalderparken sollte auch einen Ehrenplatz bekommen in der Liste der Skateparks und WCMX Spots. Er ist in einen Wasserablauf integriert, aber so lange es nicht regnet, kann man ihn skaten, wie geil ist das denn bitte!!! Dort meinen Geburtstag zu verbringen war jedenfalls eine gute Entscheidung, denn was kann besser sein, als Geburtstage in mega geilen Skatespots zu verbringen, mit Freunden, neuen Talenten und einer Torte mit mir drauf? Ich glaube so viel gibt es da nicht. Top Talent dort war wohl der kleine Bastian Jensen, der im Skatepark aufgeblüht ist und ich hoffe ihn bald wieder zu treffen. Da ich kein Dänisch kann und er kein Englisch oder Deutsch, ist unsere Sprache WCMX und das klappt super, vor allem wenn jemand so schnell lernt wie Bastian.

Timo Schmidt droppt und rockt - Foto: Anna Spindelndreier

Timo Schmidt droppt und rockt – Foto: Anna Spindelndreier

Natürlich haben wir auch in Deutschland viele Talente entdeckt und einige von denen sind wiederum mittlerweile fester Bestandteil des WCMX Teams und regelmäßig bei Events dabei. Neben Philipp Cierpka, sind dies vor allem Timo Schmidt, Paul Engel, Björn Patrick Meyer, Lisa und ich. Nicht zu vergessen unseren neuen AG Leiter, Busfahrer und Freund Patrick Krause, unsere Fotografin Anna Spindelndreier und unsere italienische Austausch WCMXerin Ilaria Naef. Mit diesem Team haben wir dann auch die Rehacare bespaßt. Mit einem Skatepark der von DSGN concepts für den Tag ohne Grenzen der DGUV gebaut wurde. Es war super zu sehen, dass dieser Skatepark nun an mehreren Orten aufgebaut werden kann und ich glaube, dass dieser Skatepark somit noch viele neue Leute für WCMX begeistern wird. Aber zurück zur Rehacare und dem Team, denn das war sicher eins der Highlights der zweiten Jahreshälfte. Ausführlich findet ihr dazu einen Bericht in meinen Blogartikeln.

Shifty über die Welle - Foto: Anna Spindelndreier

Shifty über die Welle – Foto: Anna Spindelndreier

Eine Sache aber, die in meinem Rückblick zur Rehacare nochmal genauer ausgeführt werden muss, ist folgende Geschichte:
Ilaria hat von Mike Box einen WCMX Rollstuhl bekommen auf der Messe und es war grandios zu sehen, wie Ila mit ihrem neuen Stuhl jeden Tag den Weg nach Düsseldorf auf sich genommen hat um mit uns zu skaten. Sie hat sich in den vier Tagen so enorm verbessert und am Ende sogar bei unseren Shows mitgemacht. Es ist einfach ein tolles Gefühl zu sehen, wie bei Ila ein Traum wahr geworden ist. Mehr dazu, zu ihren Träumen und Gefühlen könnt ihr auf ihrem Blog finden.

Lisa und ihre Eltern nach der Abschlusszeromonie der OU - Foto: David Lebuser

Lisa und ihre Eltern nach der Abschlusszeromonie der OU – Foto: David Lebuser

Noch etwas, dass unbedingt erwähnt werden muss, ist Lisas Bachelor of Sciense in Psychologie, für den wir nach Milton Keynes geschippert sind. Ersteinmal sollte man Lisa hier natürlich gratulieren, aber der Trip selbst war wieder einmal ein tolles Erlebnis. Milton Keynes mit der Open University und dem wohl größten Fresstempel den ich je gesehen habe. Aber vor allem natürlich London, mit seiner schönen historischen Kulisse an der Themse und seinem fast genauso historischen Stockwell Skatepark in Brixton.

Abgeschlossen haben wir die Skate Saison mit einem Kurztrip nach Eindhoven und einen Besuch Wiesbaden , wo dieses Jahr auch alles angefangen hatte.

Mit 2000 Wörtern, die bestimmt eh keiner von euch komplett gelesen hat, sag ich nun: Guten Rutsch, rollt gut rein und habt einen guten Start ins neue Jahr!

Cheers

David + Lisa

Ein grünes neues Jahr! - Foto: Anna Spindelndreier

Ein grünes neues Jahr! – Foto: Anna Spindelndreier

Frohes neues Jahr! 🎉🍾😎✌🏼️🍻🎊 #prostneujahr #frohesneues #happynewyear

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Tag ohne Grenzen in Hamburg

5-O beim Tag ohne Grenzen - Foto: Malte Wittmershaus

5-O beim Tag ohne Grenzen – Foto: Malte Wittmershaus

Anfang des Monats hat die DGUV eingeladen zum Tag ohne Grenzen auf dem Hamburger Rathausmarkt. Sogar einen eigenen Skatepark haben wir für ein Wochenende bekommen, um zu zeigen wie vielfältig Rollstuhlsport heutzutage aussieht. Auf der Seite der DGUV könnt ihr nicht nur einen Bericht lesen, sondern euch auch die Highlights der beiden Tage anschauen und euch von der Vielfältigkeit überzeugen.

Auch die Stadt Hamburg veröffentlichte einen Bericht, seht selbst: http://www.hamburg.de/sport/4473850/tag-ohne-grenzen/

Natürlich gibt es noch viele andere interessante Zusammenfassungen im Netz zu finden, schmeißt einfach mal Tag ohne Grenzen in den Suchapparat 😉