WCMX Summer Trip zu den World Championships

Was soll ich große Reden schwingen, wenn Bilder doch so viel mehr sagen können – vor allem bewegte Bilder. Also viel Spaß mit dem Video:

 

Flashback Series Teil I

Wir bauen einen neuen Youtube Kanal auf für unseren Blog, aber ich dachte ein paar Videos aus meinem alten Kanal haben es verdient weiter zu leben. In den Flashback Series werde ich nun von Zeit zu Zeit mal einen „alten Schinken“ von den „early days“ bis heute recyclen und auf dem neuen Kanal uploaden. Der neue Kanal braucht übrigens dringend Abonenten auf Youtube, damit wir eine Kanal URL bekommen können.

Hier erstmal eines meiner Lieblinge aus dem Sommer 2013, mein 2. Mal in Kalifornien.

Besonders gern hatte ich dieses Videoprojekt vor allem, weil mehrere WCMX Rider ihren Platz darin gefunden haben. Neben mir sind das vor allem Aaron Fotheringham, Katherine Beattie, Jonathan Stark und einige mehr. Alle sind seit dem noch viel besser geworden, aber alle erinnern sich sicher gern auch zurück! Viel Spaß mit diesen sonnigen Erinnerungen!

 

WCMX World Championships

WCMX World Championships 2015 Photo by Anna Spindelndreier
https://davidlebuser.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=269&action=edit&message=10 WCMX World Championships 2015 Photo by Anna Spindelndreier

Die World Championships in Dallas sind vorbei und was war das doch für ein tolles Wochenende. Ich kann mich gar nicht genug bei den Organisatoren von Rise Adaptive Sports bedanken. Nachdem ich letztes Jahr in Venice Beach schon einen internationalen Contest gewinnen konnte, wurde ich zwar schon als Weltmeister bezeichnet. Doch offiziell war das nun die erste Weltmeisterschaft und mit 18 Ridern aus 8 Landern, hat sie sich diesen Namen auch redlich verdient.

Die deutschen Finalisten - Foto: Anna Spindelndreier
Die deutschen Finalisten – Foto: Anna Spindelndreier

Am Samstag in der Qualifikation stieg die Nervosität ins unermessliche, doch mein Run war offenbar nicht nur für mich sehr zufriedenstellend, auch die Jury honorierte ihn mit dem 2. Platz. Qualifiziert für das Finale haben sich die ersten 12 und neben mir waren das Aaron Fotheringham, Blake Simpson, Katherine Beattie, Rico Reyes, Toni Quinonero Martin, Jake Harvey, Shaun Doss, Quinn Waitley, Pedro Henrique, Christiaan Bailey und Philipp Cierpka. Unsere Runs, also die von Lisa, Philipp, Paul und mir, haben wir in einem kleinen Video zusammengefasst.

https://www.dropbox.com/s/ucqmrdwab71fhh6/wcmx-wm_fb.avi

Phiiipp Cierpka bei seinem Run - Foto: Anna Spindelndreier
Phiiipp Cierpka bei seinem Run – Foto: Anna Spindelndreier

Am Sonntag ging es dann um alles oder nichts. Die Punkte aus der Quali waren hinfällig, denn nur die zwei Runs vom Sonntag entschieden über die Platzierung. Dennoch war ich deutlich weniger aufgeregt als noch am Samstag. Das sah bei Philipp anders aus. Er war sehr aufgeregt und machte sich Sorgen, dass er sein Rad schrottet, welches er am Samstag bei seinem guten Qualli Run gekrümmt hat. Die Aufregung hat man ihm auch in seinen Final Runs angesehen, aber er hat sich richtig gut geschlagen und darf sich jetzt unter die besten 12 WCMXer der Welt zählen.

Für Paul und Lisa war zwar nach der Quali schluss, aber Lisa hat mit dem 13. Platz nur knapp eine Finalteilnahme verpasst und Paul hat mit einem 15. Platz nach langer Zwangspause, mit ungewohnten Rollstuhl (er bakam meinen alten TNS Skatestuhl spontan notangepasst) auch richtig gut geschlagen.

Lisa verpasste nur knapp die Finalteilnahme - Foto: Anna Spindelndreier
Lisa verpasste nur knapp die Finalteilnahme – Foto: Anna Spindelndreier
Paul Engel bei seinem Quali Run - Foto: Anna Spindelndreier
Paul Engel bei seinem Quali Run – Foto: Anna Spindelndreier

 

Leider missglückter Last Trick - Foto: Anna Spindelndreier
Leider missglückter Last Trick – Foto: Anna Spindelndreier

Im Finale standen also Philipp und ich. Philipp sollte dann auch direkt als erstaer am Sonntag starten und hat mit seiner Aufregung leider ein Crash nach dem anderen gedreht, nix schlimmes, aber es gibt halt Punktabzug für jeden Sturz. Gewertet werden neben Stürzen, die Kreativität, Style, die Nutzung des Skateparks (also ob man alles nutzt oder nur im Kreis fährt), die Tricks an sich und die Lines bzw. Combos, also wie man einzelne Tricks und Gaps im Skatepark aneinander reiht. Ich entscheid mich wieder dafür, mein sicheres Reportoir zu nutzen und so zu versuchen möglichst keine Stürze zu drehen und bei den Tricks möglichst locker auszusehen. Das hab ich auch geschafft. ich war super zufrieden mit meinen Runs und habe es geschafft alles zu nutzen, ohne Sturz in den gewerteten Runs, mit allem was ich im Alliance Skatepark so machen konnte. Ohne Sturz? Naja nicht ganz, im allerletzten Run, bneim allerletzten Trick, habe ich mich doch noch gelegt. Ich habe versucht das handrail mit einem 50-50 runter zu kommen und mich dabei nach hinten abgepackt. Das habe ich aber auch nur gemacht, weil der erste Run perfekt war und so dachte ich, wenn ich es schaffe, dann gut, wenn nicht, egal. Gewertet wurde nur der beste Run.

Aarons perfekte Handplants waren sicher ein Grund für seinen Sieg - Foto: Anna Spindelndreier
Aarons perfekte Handplants waren sicher ein Grund für seinen Sieg – Foto: Anna Spindelndreier

Aaron hat enige Stürzte gedreht, aber diese mit seinen heftigen Tricks wieder reingeholt und konnte so die Sache für sich eintüten. Blake Simpson, auf den ich gesetzt hab und der auch die Qualiruns noch angeführt hatte, hatte am Sonntag leider kein Glück und platzierte sich so nur auf Platz 6. NIcht überraschend, aber absolut verdient war auch der 2. Platz, welcher an Pedro Henrique aus Brasilien ging. Bisher kannte ich nur seine atemberaubenden Backflips aus der Quarter heraus und er zeigte auch am Wochenende wie perfekt er diese beherrschte. Er landete alle bis auf einen einzigen Versuch und er hat einen nach den anderen ausgepackt. Selbst Aaron hat nich so eine Backflip Quote hinlegen können. Aber ein Backflip allein reicht bei so einem Contest nicht für eine gute Platzierung. Pedro hat gezeigt, dass er auch andere Sachen drauf hat und nicht nur die Jumpramp nutzen kann. Sowohl seine Grinds, als auch sein Fake Fireckracker die Treppen runter waren ausschlaggebend für die Platzierung.

An dritter Stelle sollte ich dann folgen und  damit honorierte die Jury meine sauberen Runs und das ich den gesamten Skatepark nutzte, sowie, dass ich die 2 Minuten immer auf den Punkt ausgenutzt habe. Ein Video von meinem und Philipps Run folgt die Tage, eine allgemeine Zusammenfassung findet ihr hier:

Siegerehrung: 1. Aaron Fotheringham 2. Pedro Henrique 3. David Lebuser 4. Rico Reyes 5. Jake Harvey - Foto Anna Spindelndreier
Siegerehrung: 1. Aaron Fotheringham 2. Pedro Henrique 3. David Lebuser 4. Rico Reyes 5. Jake Harvey – Foto Anna Spindelndreier

Mit einem Preisgeld von 750 $ und einer Menge neuer Eindrücke und Freunde geht es weiter mit dem Abenteuer. Denn diesen Text schreibe ich schon in Austin, ganz gemütlich am Frühstückstisch. Was wir hier so erleben, erfahrt ihr bald.

Viele Grüße aus Austin, Texas von Lisa, Anna und mir /David

 

Weitere Links zur WCMX World Championships 2015:

http://cw33.com/2015/04/26/2-wheel-thrill-wheelchair-motocross-wows-crowds/http://www.dallasnews.com/news/metro/20150424-grand-prairie-to-host-top-wheelchair-motocross-athletes.ece
http://www.riseadaptivesports.org/wp/2015-wcmx-world-championship/

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Blake Simpson, einer der großen Talente – Foto: Anna Spindelndreier
Philipps Wheel Cracker - Foto: Anna Spindelndreier
Philipps Wheel Cracker – Foto: Anna Spindelndreier
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Pedro Henrique nach seinem Final Run – Foto: Anna Spindelndreier
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Wheelz war der einzige, der die Miniramp nutze und das auf beeindruckende Art und Weise – Foto: Anna Spindelndreier
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Ich liebe diese Gaps – Foto: Anna Spindelndreier
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Extra Runde nach meinem Run – Foto: Anna Spindelndreier

 

Fotos von Anna Spindelndreier
Fotos von Anna Spindelndreier

Welcome to Texas!

Howdie Freunde!

Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier
Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier

Gestern sind wir in Texas gelandet und wir wurden mit schönem Wetter begrüßt. Die Leute von RISE Adaptive Sports haben uns vom Flughafen abgeholt und zum Hotel gebracht, wo wir uns erstmal frisch gemacht haben, um uns dann in einen US Super(size)markt zu stürzen. Ein Shuttle vom Hotel brachte uns zu einer Mall in der Nähe… riesengroß und es gab alles – außer einen einfachen Supermarkt! Mit Hilfe von Passanten konnten wir dann aber doch noch einkaufen und uns mit Trinkwasser, Bagels, Cheddar und jeder Menge Peanutbutterkram eindecken.

Abends gab es dann einige interessante Gespräche und Diskussionen mit Paul Gray und Mike Peters von RISE Adaptive Sports, Mike Box und Troy McGuirk von Box Wheelchairs und Rico Reyes, einem der WCMX Pros. Bei Bier uns Chicken Wings wurde dann über bestehende und zukünftige WCMX Projekte gesprochen und internationale Netzwerke erweitert.

Heute haben wir dann den Bus in den Skatepark genommen um uns schon mal für das Wochenende vorzubereiten. 

Mit neuem Box WCMX Stuhl habe ich mich eingerollt und mir nach und nach eine Line für die Runs am Wochenende zusammen gebastelt. Auch Philipp, Paul und Lisa haben sich schon mal eingerollt. Aber wir waren nicht die einzigen, denn auch Rico Reyes, Pedro Henrique und Jerry Diaz kamen für eine Trainingssession – und die haben schon mal gezeigt, dass das am Wochenende eine fette Show werden wird und ein hart umkämpfter Wettkampf. 

Als sicherer Sieger kann sich auf jeden Fall keiner fühlen, natürlich gilt Aaron „Wheelz“ Fotheringham als absoluter Favorit und ich als Sieger der letztjährigen They Will Skate Again WCMX Competition in Venice Beach stehe sicher auch auf dem ein oder anderen Zettel, aber wenn ihr mich fragt, ist das total offen, offener denn je und noch persönlicher sag ich euch, dass ich alles auf das WCMX Wunderkind Blake Simpson setze!

Probesprünge...Photo by Anna Spindelndreier
Probesprünge…Photo by Anna Spindelndreier

Morgen machen wir Dallas Downtown als Rollitouris unsicher und am Wochenende geht es dann um den Titel! Wir lassen euch wissen was hier so abgeht.

Bis dahin viele Grüße aus Texas von Anna, Lisa, Philipp, Patrick, Paul und David!

Cheers!

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Philipp Cierpka am Euro Gap…Photo by Anna Spindelndreier
An den neuen Stuhl gewöhnen...Photo by Anna Spindelndreier
An den neuen Stuhl gewöhnen…Photo by Anna Spindelndreier
Noch ein bisschen Fine Tuning von Mike Box: Perfekt! Photo by Anna Spindelndreier
Noch ein bisschen Fine Tuning von Mike Box: Perfekt! Photo by Anna Spindelndreier
WCMX World Championships 2015
WCMX World Championships 2015

 

 

/David

WCMX – Mit dem Rollstuhl im Skatepark

Lebbe springt!
Lebbe springt! Foto: DRS/Wittmershaus

Was ich mache, klingt für viele erstmal total außergewöhnlich, dabei nutze ich nur ein anderes Sportgerät. Selbst wenn ich mit meinem Rollstuhl im Skatepark unterwegs bin, finden die vielen Skateboarder und BMXer ausgerechnet mich am krassesten, dabei kann ich noch nicht mal nen Kickflip. Nein, also ich finde es schon super, wenn ich auch mal nen stoke im Skatepark bekomme, aber lieber weil ich dann auch wirklich nen dickes Gap gesprungen bin oder einen Trick nach Hundert Stürzen endlich geschafft hab. Meistens aber bekomme ich schon ein „Ey Respekt man“, nur weil ich mir den Helm aufsetze.

Ich denke, wenn Rollstuhlfahrer nicht so oft unterschätzt werden würden, dann könnten sich viele einfach viel eher darauf einlassen und es einfach normal finden. Ich schau mir ja auch Skateboarder an und applaudiere wenn sie was geiles gemacht haben, aber nicht schon wenn sie nen Fuß aufs Board stellen.

Skaten heißt für mich Freiheit und Selbstverwirklichung. Ich kann mir selbst neue Herausforderungen setzen und mich diesen dann stellen. Dadurch hab ich es dann im Alltag auch wieder etwas leichter. Denn je besser man seinen Rollstuhl beherrscht, desto besser kommt man auch damit durchs Leben – auch mal in Ausnahmesituationen. Diese Situationen hat man als Rollstuhlfahrer öfter. Ob kaputter Fahrstuhl oder schlechte Sicht beim Konzert. Manchmal muss man andere Wege nehmen, als die, die mit nem Rollisymbol gekennzeichnet sind.

Meine Sportart heißt WCMX, WheelchairMX, und darin bin ich auch 2014 sowas wie Weltmeister geworden. Eine echte Meisterschaft wird es erst in diesem Jahr geben, aber im kalifornischen Venice Beach unter Palmen gegen die Elite, rund um NitroCircus Star Aaron Fotheringham, den ersten Platz zu belegen ist so offiziell, wie inoffiziell nur sein kann.

Peace!
Peace! Foto: Uli Gasper

Das ich mal zur Weltspitze eines Sports gehören würde, konnte ich mir glaub ich schon lange nicht mehr vorstellen und das ich eine neue Sportart mitgestalten werde schon gar nicht. Was ich hier in Deutschland mache, haben ja viele schon mitbekommen. Ich gebe Workshops, für Rollikids und Junggebliebene, für Eltern, Geschwister und andere Interessierte. Ich möchte zeigen, dass das ein Sport für Jedermann ist, für den einen ist es eine einmalige Bewegunserfahrung, für den anderen das Leben. Es gibt Sicherheit im Alltag und man kann sich austoben ohne unvorhersehbare Gehwegschäden, Ampeln oder andere Alltagsstolpersteine. Nun aber will ich auch international helfen, WCMX voranzubringen. Denn noch sind USA, Deutschland, Kanada, Australien und Brasilien die einzigen Länder, in denen es schon regelmäßig Events für Rollstuhlfahrer im Skatepark gibt.

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In Texas hat sich rund um Rise Adaptive Sports, den Veransalter der 1. WCMX World Championships, einigen anderen Rollstuhlskatern und mir, ein Team geformt, dass Rollifahrer auf der ganzen Welt die Möglichkeit geben will, sich im Skatepark auszuprobieren. Noch steckt alles in den Kinderschuhen, aber schon jetzt ist WCMX eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Nun soll ein internationales Netzwerk geflochten werden, ein Netzwerk, dass zum einen dafür sorgen soll, den Sport bekannter zu machen, aber auch helfen soll in den verschiedensten Regionen Programme zu starten, zu finanzieren und zu fördern. Alles natürlich Step by Step und wer weiß, wo uns diese Stufen über all hinführen können. Zu den XGames? Paralympics? Oder doch nur zwischen Himmel und Hölle?

WCMX Logo!
http://www.wcmx.org

Ob es nun irgendwann zu den XGames geht oder nicht, auch Competitions und Wettkämpfe gehören einfach dazu. Man will sich messen, vergleichen und gucken wo man steht. Aber anders, als bei den meisten Leistungssportarten, steht beim skaten doch immer noch das Gemeinsame, der Austausch und das immer wieder Neue im Vordergrund und auf dieser Basis wollen wir es auch schaffen möglichst viele zu animieren Sport zu treiben und sich immer wieder herauszufordern. Bei WCMX geht es nicht immer um den fettesten Trick, nicht nur ein Backflip zählt, sondern vor allem auch der eigene Style, sich selbst zu verwirklichen und sich nach Außen zu präsentieren. Ich habe selten einen Behindertensport gesehen, wo verschiedene Behinderungen, unterschiedlicher Klassifikation, gemeinsam den selben Sport machen können. Jeder hat zwar mit anderen Einschränkungen zu kämpfen, aber jeder kann auch seinen Weg finden, diese auszugleichen.

Oft habe ich gehört, ich könne „das“ ja nur weil ich so tief gelähmt bin, wenn ich dann aber von anderen erzähle, die Th3 und höher gelähmt sind, dann sind das wieder Ausnahmen. Es werden aber immer mehr Ausnahmen. Schaut euch Darryl Keith Tait an oder Troy McGuirk. Ich glaube, dass jeder der Bock hat und ein bisschen Skate Lifestyle im Blut, wird sich auch entwickeln und schon bald Sachen im Skatepark machen, die man vorher selbst für unmöglich gehalten hat. So ging es mir und so ging es vielen anderen die ich auf meinem Weg schon getroffen hab.

50 Jahre Aktion Mensch
50 Jahre Aktion Mensch Foto: Aktion Mensch
Gemeinsam was ins Rollen bringen
Gemeinsam was ins Rollen bringen Foto: DRS

Damit auch weiter Rollstuhlfahrer diese Erfahrung machen können, werde ich auch weiter WCMX Events organisieren. Ich kann das allerdings nicht alleine. Ich brauche Hilfe, denn schon jetzt ist mein Kalender packe voll und ich möchte aber gern noch weitere Orte erschließen, um es noch mehr Leuten möglich zu machen, sich unter Anleitung das erste mal in den Skatepark zu trauen. Die Hilfe kann unterschiedlichster Art sein. Finanziell, organisatorisch, als freiwilliger Helfer, engagierter Netzwerker und noch vieles mehr. Ich arbeite mit verschiedenen Organisationen zusammen, um meine Projekte an den Start zu bekommen, vom Deutschen Rollsuhl-Sportverband und seiner neuen Kampagne „Gemeinsam was ins Rollen bringen“, über Aktion Mensch, UTE e.V., verschiedenen Skateboard Vereinen und nun auch der international agierenden WCMX Foundation. Ich freue mich über jeden, der Interesse äußert und aus vielen Interessenten sind mittlerweile Veranstalter für WCMX Events geworden. In den nächsten Jahren hoffe ich, das da noch viele dazu kommen und wir so überall bald Events für Anfänger und Fortgeschrittene haben, bis hin zu Competitions, um sich auch untereinander zu messen. Vielleicht gibt es dann auch irgendwann eine WCMX Weltmeisterschaft hier in Europa oder Deutschland und die Stars, wie Aaron „Wheelz“ Fotheringham oder Christiaan „Otter“ Bailey, kommen hierher, um sich mit unseren Rolliskatern zu messen.

Dieses Jahr geht es aber nach Texas, zur ersten offiziellen WCMX Weltmeisterschaft. Bis dahin bereite ich mich noch so gut es geht vor. Bei dem Wetter hierzulande gar nicht so einfach. Da wir in den USA aber auch einige Punkrockkonzerte besuchen werden, habe ich auch hier eine passende Vorbereitung für die kalte Jahreszeit gefunden: Punkrock Konzerte!

In Texas werden wir Nowherebound, in Boston Burning Streets wieder treffen. Was mir hierzulande schon so vorgekommen ist bei Konzerten, könnt ihr ja in einigen anderen Artikeln lesen 😉

/David

Mehr Infos zu WCMX.org? Na dann klickt euch doch mal durch: www.wcmx.org