Flugschäden

Düsseldorf – Kopenhagen, das ist momentan unsere Hausstrecke könnte man sagen. Dank den engagierten Leuten aus Roskilde, die ein WCMX Event nach dem anderen organisieren, können wir öfter  ins schöne Sjælland reisen. Wir haben uns sogar für das Bonusprogramm von AirBerlin angemeldet, weil die eine gute und günstige Verbindung anbieten. Bisher waren wir auch immer sehr zufrieden, doch dieses mal sollte sich einiges ändern.

Es fing damit an, dass unser Hinflug annulliert wurde. Der Grund dafür wurde uns nicht genannt, was doof ist, weil man so eventuelle Ansprüche nicht hundertprozentig prüfen kann. Jedenfalls mussten wir eine Nacht im Hotel am Flughafen Düsseldorf übernachten, statt, wie geplant, in Malmö. Wir haben extra einen Tag eher gebucht, um endlich mal auf die schwedische Seite nach Malmö zu kommen. Ok, kann passieren, Ersatzflug war ja direkt am nächsten Morgen. Kein Malmö, aber zumindest verpassen wir nichts von den WCMX Shows beim Roskilde Festival.

Als wir in Kopenhagen ankamen, mussten wir uns aber in komplett durchnässte Rollstühle setzen. Offenbar hat das Bodenpersonal in Düsseldorf unsere Rollstühle längere Zeit im Regen stehen lassen. Nun kann man natürlich sagen, ihr hättet ja das Kissen rausnehmen können, aber zum einen gibt es Polster am Rollstuhl, die man nicht einfach so abnehmen kann, zum anderen wollen die ja auch, dass man möglichst wenig mit an Bord nimmt und das man schnell ist. Immer wieder muss man sich fragen, warum das Personal nicht geschult wird, mit den Sachen fremder Menschen sorgsam umzugehen. Dieses mal standen unsere Rollstühle nur im Regen, aber bei vielen anderen Flügen, wurden Sie geschmissen, sind runtergefallen, es haben ganze Teile gefehlt oder es waren sogar ernsthafte Schäden dran. Von Lackkratzern bis hin Beulen oder verbogenen Teilen, auch von Totalschäden hört man immer öfter. Da sind ein paar nasse Polster halb so wild, blöd nur, dass die individuell angepasst sind und somit der Schaden eventuell doch in den vierstelligen Bereich gehen kann…

Nun ja wir waren mit einem Tag Verspätung in Kopenhagen angekommen. Malmö haben wir ausgelassen und sind direkt nach Roskilde zum Festival. Wir hatten dort ein paar heftige Tage, eine hammermäßige Show vor vielen Hundert Leuten und eine verdammt gute Zeit. Doch ich überspringe diese Tage, denn ich möchte zum Rückflug kommen und meine Erlebnisse am Flughafen Düsseldorf teilen.

nicht schwer zu verstehen, oder?
nicht schwer zu verstehen, oder?

Am Flughafen Kopenhagen haben wir unsere Rollstühle mit zusätzlichen AirBerlin Tags versehen lassen, die eindeutig sagten, dass die Rollstühle ans Gate gebracht werden sollen. Dennoch kamen die Rollstuhl Assistenten des Flughafens DUS mit der Info, dass die Rollstühle am Band auf uns warten. Ich weigerte mich aber in den Rollstuhl des Flughafen überzusetzen und es entbrannte eine große Diskussion, ob wir ein Recht darauf hätten. Ich sage ganz klar ja, wir haben ein Recht darauf unsere Rollstühle, wie angemeldet und abgesprochen, am Gate zu bekommen, damit wir uns selbstständig, selbstbestimmt und ohne Hilfe durch den Flughafen schieben können. Wir bekamen unsere Rollstühle dann auch nach einigen Minuten völlig problemlos. Nur AirBerlin und die Mitarbeiter der Firma Klüh sahen dort Probleme wo keine waren und entfachten diese riesige Diskussion. Nun könnte man ja denken, dass sich damit alles erledigt hat, wenn da nicht ein streitsüchtiger Mitarbeiter der Rollstuhlassistenten gewesen wäre.

Die Mitarbeiter der Fa. Klüh mussten uns ja immer noch bis in den öffentlichen Bereich bringen, da man den Fahrstuhl am Gate nicht ohne Schlüssel bedienen kann. Einer der Mitarbeiter sagte uns immer wieder seine abwertende Meinung. Er glaube nicht, dass wir selbstständig sein können und wir seien auf seine Hilfe angewiesen, dass habe man ja grad gesehen. Dieses wiederholte er mehrfach und selbst als wir im öffentlichen Bereich uns nun von denen lossagen wollten, hielt er es für angebracht uns das nochmal zu sagen. Der Weg sei ja so weit, das können wir ja gar nicht alleine schaffen.

Ich sagte ihm nochmals, dass wir von hier an keine Hilfe mehr benötigen und sie einfach abhauen sollen. Selbst Lisa, die bis hierhin noch ruhig geblieben ist, war nun angepisst und wollte den Namen von dem Mitarbeiter wissen, um eine Beschwerde zu formulieren. Der Typ drehte sein Namensschild um und fing an aggressiv zu werden. Nun fragte ich ihm nach seinen Namen, woraufhin er mir die Mütze vom Kopf schlug. Sein offensichtlich stummer Kollege hielt ihn daraufhin zurück. Wer weiß was er sonst noch gemacht hätte. Sie gingen weiter, doch nun war ich endgültig auf 180 und wollte seinen Namen erfahren. Wir folgten ihnen ein paar Meter und dann drehte er sich um, erhob den Aisle Chair, mit dem wir aus dem Flugzeug geholt wurden und einer Sackkarre nicht unähnlich ist. Er drohte mir mit dem Stuhl in der Hand: „Soll ich dich nochmal zum Krüppel schlagen?“ Sein Kollege hielt ihn abermals fest und zog ihn davon. Um uns herum standen geschockte Passanten und Mitarbeiter des Flughafens, aber außer einen geschockten Blick unternahm niemand etwas.

Wir folgten den beiden weiter, bis sie im nicht öffentlichen Bereich verschwanden. Wir gingen nun weiter und suchten einen Bundespolizisten auf, um den Vorfall zu melden. Er nahm sich der Sache gerade an, als die beiden Typen um die Ecke kamen. Er sprintete hinterher und hielt sie fest.  Wir mussten noch eine Zeit warten bis die Kollegen der Landespolizei NRW  den Fall übernahmen. Währenddessen legte sich der Schlägertyp auch noch mit dem Polizisten an und spielte die Ausländerkarte (ja genau der Typ, der uns auf unsere Behinderung reduziert hat). „Wieso ist von vornherein klar, wer der Schuldige ist? Nur, weil ich Ausländer bin?“ Daraufhin stellte der Polizist erstmal klar, dass hier alle Leute festgehalten werden um die Sache zu klären und er sich nicht von ihm als Rassist in Ausübung seiner Pflicht darstellen lasse.

Später ließen wir dann eine Anzeige aufnehmen, woraufhin der Typ mich auch direkt wegen Beleidigung anzeigen ließ.

Anschließend begaben wir uns zur Firma Klüh, die für die Serviceleistung für mobilitätseingeschränkte Flugreisende dort zuständig sind, und beschwerten uns dort ebenfalls. Der Geschäftsführer war sehr dankbar, aber auch schockiert. Der Mitarbeiter hat auf jeden Fall mit Konsequenzen zu rechnen, eine Schulung reiche bei diesem Vorfall sicher nicht mehr aus. Dies sei in all den Jahren noch nichtmal ansatzweise passiert und er garantierte uns, dass er alles tut, das uns und anderen so etwas nie wieder passieren würde.

Das Gespräch war sehr positiv, wir fühlten uns verstanden und haben auch einige interessante Informationen bekommen. So ist es z.B. tatsächlich EU Recht, einen speziell angepassten Rollstuhl (wenn vorher angemeldet) direkt am Gate zu bekommen. Dass man dieses Recht aber auch bekommt, liegt leider nicht in der Hand der Rollstuhlservice-Mitarbeiter, sondern in der der Airline bzw. des Ramp Agents.

Solltet ihr mal am Flughafen Düsseldorf von einem Mitarbeiter der Firma Klüh schlecht behandelt werden, scheut euch nicht den Kontakt zu suchen. Ihr braucht übrigens keinen Namen des Mitarbeiters, da alle Mitarbeiter fest für einen Passagier eingeplant werden. Somit ist es später ein leichtes, den Namen des Mitarbeiters herauszufinden, ganz ohne, dass er sein Schild verstecken kann und aggressiv wird.

/David

WCMX Summer Trip zu den World Championships

Was soll ich große Reden schwingen, wenn Bilder doch so viel mehr sagen können – vor allem bewegte Bilder. Also viel Spaß mit dem Video:

 

Kein Reiseblog (dieses mal)

Als wir das letzte mal in den USA waren, dachten viele, dies wäre ein Reiseblog. Naja war er da auch irgendwie, aber dieser Blog behandelt halt immer das, was wir gerade aus unseren Köpfen durch unsere Finger leiten. Nun waren wir dieses mal in den USA ohne viel darüber gebloggt zu haben. Das lag einfach daran, dass wir dort wieder mal so eine verdammt gute Zeit und ein volles Programm hatten. Abends war ich meistens einfach viel zu platt um noch etwas zu schreiben.

Ich bin allerdings gerade dabei ein nettes Video zu basteln und wer nicht warten kann, findet ja so einige Schnipsel auf Instagram und Facebook. Dennoch will ich nun auch das ein oder andere Erlebnis aus den USA hier thematisieren. Diesmal halt weniger als Reisebericht, sondern einfach ein kleines Erinnerungsprotokoll meines Hirns zu bestimmten Themen. Ein Thema davon ist sicherlich die WM, rund um die ganze Veranstaltung, das Team, die Orga, die Freunde/Gegner und alles was man da so aufgesogen und mitgenommen hat, will ich in den nächsten Tagen hier einstellen. Bis dahin könnt ihr euch immer noch die Live Streams (Links siehe unten) anschauen, falls ihr diese verpasst bzw davon nicht genug bekommen könnt 😉

Ich hätte den Text auch sicher schon fertig, wenn mir die Bahn und das Novum Hotel nicht so topaktuell Themen auf dem Silbertablett serviert hätten!

/David

Live Stream WCMX World Championships:

Saturday:  http://www.meridix.com/mbp/general/index.php?liveid=psbspecialevents&recordid=96101

Sunday:  http://www.meridix.com/mbp/event/index.php?liveid=psbspecialevents&recordid=96884

Eine Zugfahrt die ist lustig…

Was war das für ein Tag! Der Tag als wir nach Berlin wollten. Es fing schon damit an, dass um 7 Uhr morgens, noch in der Koffeinierungsphase mein Handy klingelte. Die DB Mobilitäszentrale war dran. Die Einstiegshilfe für Dortmund muss abgesagt werden, weil dort schon drei (!) weitere Einstiegshilfen zur gleichen Zeit bestellt wurden. Zugegeben, wir haben wieder mal nicht nach den Regeln der Bahn gespielt, haben wir uns es doch erlaubt die Zugfahrt nur 20 Stunden, anstatt 24 Stunden vorher anzumelden. Diese vier Stunden mehr hätte die Bahn sicherlich dazu gebracht, mehr Personal bereitszustellen – klar ne!

Der Mobilitätsservice hatte mir aber vorher schon per Mail die Reservierungen für die Züge geschickt, sodass wir beschlossen die Fahrt wie geplant anzutreten. Wir riefen die Bahnhofsmission zur Hilfe, damit die uns wenigstens durch die Wirren des rollstuhlunfreundlichsten Großstadtbahnhofs Deutschlands (ich finde der Dortmunder Hauptbahnhof hat so einen Preis wirklich verdient) zu bringen. Mit deren Hilfe wurde dann sogar doch noch die Einstiegshilfe durch die Bahn realisiert, aber nicht ohne  eine Menge Kleinkrieg. Es hieß ich sei unfreundlich am Telefon gewesen und deswegen wäre die Hilfe abgelehnt worden. Zur Erinnerung: ich wurde noch vor Vollendung des Koffeinkonsums angerufen! Bevor ich überhaupt die Chance hatte unfreundlich zu werden, wurde mir bereits gesagt, dass die Hilfe nicht realisiert werden kann. Dass die Dame am Telefon so zart besaitet ist, kann ich ja nicht ahnen. Ich hab doch nur gesagt, dass ich denen im Bahnhof schon aufn Tresen kacken werde wenn die mich nicht mit dem Zug fahren lassen.

Nun kamen wir aber mit der Bahnhofsmission zu dem von uns gebuchten und vom Mobilitätsservice reservierten Zug und Wagen. Das neue Problem war ein anderes. Es war ein Großraum-/Fahrradabteil. Wir wollten aber mehrere Stunden nach Berlin fahren, da sollte man für ein 60 € Ticket erwarten können, einen vernünftigen Platz zu bekommen und vor allem ein Klo zu bekommen. Das ist ja nun nicht gerade übermäßiger Luxus oder?

Wir dachten es sei einfach der falsche Wagen reserviert worden, aber der Zug hatte wohl aufgrund seines Alters kein Rollstuhlabteil. Dass das einfach nur Quatsch ist, zeigt schon, dass der HKX bspw. mit gemischten tlw. sehr altem Wagenmaterial fährt und es dennoch schafft rollstuhlgerecht zu sein. Naja es wurde uns angeboten mit dem später fahrenden ICE zu fahren, der dann auch freie Rolliplätze mit Klo hatte. Wir mussten uns also dafür nur ein wenig die Finger am Bahnsteig abfrieren, denn in Dortmund kann man ja als Rollstuhlfahrer nicht einfach mal eben selbstbestimmt nach unten um sich ein warmes Getränk zu holen und noch zwei mal durch die Katakomden wäre ja wohl zu viel verlangt. So viel Personal hat man hier ja nicht.

Hier, in Deutschland, ist das halt alles anders. Wir fanden es schon sehr interessant, dass uns von mehreren Bahn Angestellten an diesem Tag gesagt wurde, als wir von positiven Erfahrungen aus anderen Ländern berichteten, dass wir ja hier nicht in den USA oder sonstwo wären, sondern in DEUTSCHLAND. Da geht so was natürlich nicht. So ein Vierte Welt Land wie Deutschland kann sowas natürlich nicht leisten und trotz unterschriebener UN Behindertenrechtskonvention werden die Rechte von behinderten Menschen ja eh mit Füßen getreten. Die treten ja auch nicht zurück diese Querschnittgelähmten, denkt sich die Bahn da offenbar. Wir hatten einfach mal wieder das Gefühl Fahrgäste 3. Klasse zu sein, mussten wir uns doch Sprüche von der Bahn anhören wie: „Sie wurden ja auch offiziell abgelehnt!“, „Wir können ja nicht 100 Rollstuhlfahrern helfen, so viel Personal haben wir nunmal nicht.“ oder „Reserviert wurde ja auch nur für zwei Personen mit Fahrrädern.“ Um nur einige zu nennen. Ich könnte mir auch die Tonaufnahme nochmal anhören um noch ein paar weitere Zitate aus dem Hut zu zaubern, aber ich möchte mein Blutdruck niedrig halten.

Als wir dann endlich im ICE nach Berlin gefahren sind, schien die Story sich dem Ende zu nähren, aber es sollte noch einiges passieren. In Stendal zum Beispiel wurde der Zug auf einmal picke packe voll und siehe da, es handelte sich um die Fahrgäste des IC Zuges, der aufgrund seines Alters kein Rollstuhlabteil hatte. Ist er nun auch aufgrund seines Alters stehen geblieben? Da hat die Bahn wohl ganz schön schlechtes Karma bekommen nach der Aktion. Der ICE rollte weiter und in Berlin gab es dann eine weitere Schrecksekunde. Die Ausstiegshilfe war nicht zu sehen. Da der Hauptbahnhof aber nicht Endstation war, wollten wir vermeiden weiter zu fahren und so drückte ich meine Reisetasche einen hilfsbereiten Fahrgast in die Hand und sprang aus dem ICE. Keine Rampe zu sehen, also machte Lisa es mir nach und mit der Hilfe von den freundlichen Fahrgästen bekamen wir alles aus dem Zug.

Ich filmte diese Aktion und schwenkte dann über den Bahnsteig, wo ich die Dame vom DB Servicepersonal entdeckte, die die Rollirampe in unsere Richtung schob. Doch anstatt sich zu freuen, dass wir bereits ausgestiegen sind, fragte Sie nur: „Sollte ich Sie aus dem Zug holen?“ Wir sagten, eigentlich schon und dann fing sie an ungemütlich zu werden. Sie wollte meine Kamera sehen, da es ja nicht sein kann, dass ich hier Fotos von ihr machen würde. Ich sagte ihr, dass ich gefilmt hab, wie meine Freundin aus dem Zug klettern musste, weil Sie nicht zu sehen war. Aber sie wollte weiter nur, dass ich das Foto lösche. Sie hörte mir also nicht mal zu, denn ich habe ihr mehrfach erklärt, dass ich ein Video gemacht hab, kein Foto. Lisa erklärte ihr auch, dass es ein Unterschied ist, ob ich nun jemanden direkt filme oder fotografiere oder jemand im zufällig im Hintergrund ist. Ich gab ihr auch meine Visitenkarte und sagte, wenn ich etwas online stelle, finden sie das dort. Sie hat die Karte aber nicht angenommen und drohte mit Sicherheitspersonal und Polizei, was mich aber kalt lies.

Ein Bild aus dem "verbotenen Video" bevor die DB Trulla ins Bild kam
Ein Bild aus dem „verbotenen Video“ bevor die DB Trulla ins Bild kam

Lisa und ich packten weiter unsere Sachen zusammen und gingen Richtung Ausgang. Die Dame blieb uns dicht auf dem Fersen, bis sie dann endlich seine Streife von Bundespolizisten im Bahnhof erspäht hatte und auf uns hetzte. Die Polizisten jedoch erklärten ihr das, was wir auch schon mehrfach gesagt haben. Das sie als öffentliche Person damit leben muss hier bei der Arbeit auf dem ein oder anderen Foto zu landen. Der Polizist lies sich meinen Ausweis geben, glich das mit der Visitenkarte ab und gab der DB Angestellten die Karte mit der Bitte dort nachzuschauen. Sie wiederum konnte das alles gar nicht verstehen und wurde immer schlecht gelaunter, konnte aber nun nichts mehr an der Situation retten und verschwand mit dieser peinlichen Aktion sichtlich angepisst in die Weiten des Hauptbahnhofes.

Nun dachten wir das wäre das Ende der Story, doch im Hotel spielte sich noch wesentlich mehr ab. Da ich nach diesem traumatischen Erlebnis nicht mehr in der Lage war etwas zu schreiben, hab ich das einfach mal in einem Video (Achtung! Nicht ganz jugendfrei!) festgehalten:

Nach all den Ereignissen hatten wir aber wieder eine schöne Zeit in Berlin. Zuerst mit dem Auftakt für die Spendenaktion des zukünfigen Peter Panther Park der Kurt-Tucholsky-Oberschile in Berlin Pankow mit meinem alten Sportverein Pfeffersport Berlin. Später haben wir uns noch schöne Stunden an den Berlin Bowls im Gleisdreieck Park gemacht, sowie mit Punkrock Konzerten beim Myfest von DxBxSx am Core Tex. Aber auch geschafft mit Laura und Anhang die Sonne in Fhain zu genießen.

UPDATE

Es gab einen interessanten Kommentar in einer Facebook Gruppe, darauf meine Antwort mit einem Update zu der Geschichte.

Kommentar:
Ich sehe da so einige Fehler. Und zwar beim Rollifahrer selber. Eine Fahrt von Dortmund nach Berlin macht man nicht so ganz spontan. Warum meldet man die Mobilitätshilfe so spät an ? Gut, kann passieren. Dann ruft also morgens früh die Mobilitätszentrale an und sagt das die Hilfe so nicht geht. Anstatt mal abzuwarten was die vorschlagen (es hätte dann nämlich ohne Zusatzkosten schon bei der Hotline der ICE abgesprochen werden können) wird man pampig. Spätestens das sollte definitiv NICHT passieren. Denn dadurch wurde die frühzeitige Problemlösung durch die beiden Rollifahrer schon mal verhindert.

Den Dortmunder Hbf als den Rolli-unfreundlichsten Bahnhof Deutschlands zu bezeichnen zeugt von absoluter Ahnungslosigkeit. Immerhin sind mit Hilfe durch Mitarbeiter ALLE Bahnsteige mit dem Aufzug (teilweise Lasten-Aufzug) erreichbar. Das ist bei sehr vielen anderen Bahnhöfen nicht der Fall. Da geht dann selbst mit Hilfe der DB nichts. So z.B. an der gesamten Rheinstrecke linksrheinisch von Koblenz in Richtung Süden auf weit über 100km.

Die Fehler ziehen sich dann als „roter Faden“ durch den ganzen Bericht. In Berlin z.B. „springt man aus dem Zug“ (Zitat) ohne sich vorher zu vergewissern ob die Mobilitätshilfe nicht doch unterwegs ist. Da das Zugpersonal von den beiden Rollifahrern wusste hätte der Zug doch eh gewartet bis beide draußen waren.

Auch das beharren auf der Zulässigkeit von Videoaufnahmen zeugt eher von Naivität. Denn auch der Bundespolizist hatte Unrecht. Das Bahngelände ist Privatgelände. Dadurch unterliegen alle Video- und Fotoaufnahmen der Hausordnung der DB. Die verweist auf die Foto- und Videogenehmigung der DB und da steht drin das die Rechte der Mitarbeiter am eigenen Bild zu beachten sind. Also war die Videoaufnahme ganz klar unzulässig da die Mitarbeiterin dem widersprochen hat. Auf Anfrage per PN kann ich das PDF mit der angesprochenen Foto- und Videogenehmigung gerne zuschicken.

Sorry, wenn ich SO an solch eine Reise ran gehe ist der Misserfolg vorprogrammiert ! Wenn ich eine angenehme Reise haben will muss ich meine Planung schon auf meine Ansprüche ausrichten. Und vor allem muss ich (wenn ich schon auf Probleme aufmerksam gemacht werde) auch aktiv an einer Problemlösung mitarbeiten.

Selbst wenn man (wie meine Frau und ich) gerne mal spontan und ganz ohne Anmeldung unterwegs ist trifft man (fast) immer auf engagierte, nette Mitarbeiter die immer beim lösen von Problemen helfen.

Meine Antwort:
So mal von vorn nach hinten: Eine Lösung wurde nicht angesprochen, sondern bis zu dem Punkt wo ich pampig wurde hieß, es Pech gehabt, Arschkarte, meld dich früher an. Tut mir Leid aber Lösungsorientiert war das nicht. Und doch ich muss dir weiterhin widersprechen, wir fahren öfter spontan auch mit der Fernbahn und das ist unser gutes Recht! Zugegeben, dieses mal hab ich es etwas verpeilt, weil es mir aber auch aufn Sack geht, dass ich zu dem normalen Ticketkauf nochmal alle Daten angeben muss um mich anzumelden. Warum kann man das nicht schon beim Ticketkauf? Warum wird das nicht einfacher gestaltet? Wäre sicher kein Problem, aber es ist wohl nicht gewollt.
Dann hast du offenbar nicht richtig gelesen. Ich habe den Dortmunder Hauptbahnhof nicht als rollstuhlunfreundlichsten Bahnhof Deutschlands betitelt, sondern als rollstuhlunfreundlichsten Großstadtbahnhof Deutschlands, da liegt ein Riesen Unterschied. Und solche Preise sind durchaus gängig bei der Bahn, denn meine Heimatstadt Frankfurt Oder wurde „Schönster Kleinstadtbahnhof“ und der ist sogar barrierfrei. Dass du nun die Bahn lobst weil die es schaffen alle Gleise erreichbar zu machen in einer Großstadt, lässt erahnen, dass du Ziele offenbar tief ansetzt oder sehr positiv bewertest. Ich finde es schrecklich jedes mal durch den stinkenden Müllgang zu müssen und dann, wenn ein Zug Verspätung hat oder eben auf einen anderen ausgewichen wird, nicht selbstständig runter zu können um mir nen verdammten Kaffee, ne Brezel oder was anderes kaufen zu können, nicht mal auf Klo kann ich einfach so gehen. Also was bitte soll ich daran positiv bewerten???
Der rote Faden zieht sich durch dein Kommentar. Denn ich bin aus dem Zug gesprungen (und da kannst du die Anführungsstriche weglassen) als ich mehrfach aus der Tür gelinst hab und keinen erblicken konnte. Ich hatte nunmal keinen Bock mit dem Zug einen Bahnhof weiter zu fahren. Dem Bahnpersonal jedenfalls traue ich da nicht, dass die warten.
Wir haben im Bahnhof nicht gewerblich gedreht, sondern rein privat und das verbietet auch die Bahn nicht. Nachdem die Mitarbeiterin sich geäußert hat, habe ich das selbstverständlich sofort eingestellt und somit absolut rechtens gehandelt. Die Dame darf mich gern anzeigen, es würde nie zu einer Verurteilung kommen, warum auch!?
Im Übrigen wir sind zu netten und engagierten Leuten auch immer nett und freundlich, so etwas wie an diesem Tag erlebt man zum Glück seltener. Öfter erlebt man aber, dass Rechte behinderter Menschen beschnitten werden und mit Ausreden abgetan werden und das lass ich nicht zu! So etwas kann ich nicht gelten lassen.
Die Geschichte ging ja durchaus auf der Rückreise weiter… in Hamm (bis dahin hat alles super geklappt und alles war toll) fiel der Zug aus. Es wurde duch die Blume mitgeteilt, dass sich die Passagiere gern schon mal eine andere Verbindung suchen können. Als ich die Zugbegleiterin ansprechen wollte, entgegnete sie mir , bevor ich auch überhaupt nur eine Frage stellen konnte: „Nein, sie bleiben erstmal hier!“ Im Ernst? Was soll das? Darf ich als Rolsltuhlfahrer nicht selbst entscheiden was ich mache? Kann man nicht darüber sprechen? Findet man so Lösungen? Nein, findet man nicht. Sie war danach sichtlich überfordert, aber anstatt einfach mal meine Fragen anzuhören um nach Lösungen zu suchen wurde ich in der Tür stehen gelassen. Sie entfernte sich ein Stück, sie dachte wohl ich könnte dann nicht hinterher… als ich sie dann wieder fragte, musste mir ein Passagier antworten(!) als ob sie mir nicht sagen dürfe ob der Zug da gegenüber auch in Dortmund hält… Mein Vorschlag war simpel, wir steigen hier aus und da drüben rein. „Dann müsse erstmal einer vom Service geholt werden, ist aber keiner hier“ Ja dann vielleicht ma einen rufen? Ja muss der Schaffner machen, stammelte sie und verschwand. Kurz danach war auch klar, dass der Zug nicht mehr fahren wird und alle aussteigen mussten. Den Zug gegenüber, welchen ich nehmen wollte, war dann auch schon weg. Also tut mir Leid, aber ich sehe hier 1000 Fehler und zwar nicht bei mir, bei mir sehen ich einen, dass meinen Kaffee erst um 7 Uhr getrunken habe!
Tipp:
Noch mehr davon gibt es auf Facebook in der Gruppe „Alles rund um den Rolli

/David

Das wahre Gesicht der Bahn…Fortsetzung folgt

Nachdem ich bei meiner letzten Bahnfahrt von der Deutschen Bahn positiv überrascht wurde, zeigen sie heute wieder ihr wahres Gesicht. Sie können in Dortmund keine Einstiegshilfe leisten, weil zu der Zeit schon 3 (in Worten Drei!!!) weitere Einstiegshilfen beauftragt sind. Soll das eine inklusive Gesellschaft sein, in der maximal drei Rollstuhlfahrer gleichzeitig reisen dürfen? Ist das im Sinne der UN Behindertenrechtskonvention? Oder ist das schon ein Ausläufer des #Bundesdraußenhaltgesetz (BDHG) von Frau Andrea Nahles? Wir fahren natürlich trotzdem und halten euch auf dem Laufenden! 

Finale Fast Live

Wir sind wieder gut zuhause angekommen. Fühlt sich wie ne Zeitreise an wenn man aus dem Sommer in den Winter kommt. Wer am Sonntag die Finals verpasst hat, kann sich hier den ganzen Sonntag vom Training bis zur Siegerehrung noch einmal anschauen.

Hier geht es zum Stream im Archiv

Kleine Navigationshilfe:
2:32 starten die Beginner mit ihrem Finale
2:47 Paul 1. Final Run
3:03 Paul 2. Final Run
3:06 das Intermediate Final
3:06 Björn 1. Final Run (leider nur die letzten Sekunden)
3:10 Philipp 1. Final Run
3:16 Björn 2. Final Run
3:19 Philipp 2. Run mit Backflip
3:20 Interview von Paul
3:25 Women Final
3:25 Lisa 1. Final Run
3:28 Ilaria 1. Final Run
3:37 Lisa 2. Final Run
3:38 Ilaria 2. Final Run
bei 3:54 gibt es noch ein Interview mit Philipp und Lisa
4:00 die Adaptive Skateboarder
und bei 4:30 dann das Pro Finale (
3:37 Mein 1. Final Run
4:57 Mein 2. Final Run
Siegerehrung ab 5:19

Finale LIVE!

Ich hab es ins Finale geschafft, so wie alle in unserem Team! Kurz vor Ende ist leider jemand über das Wlan Kabel gestolpert, aber Ihr könnt euch hier den ganzen Stream (die letzten 30 Minuten fehlen) nochmal anschauen bis dann später die Finals LIVE gezeigt werden! Das Pro Final ist übrigens zur besten Sendezeit in Deutschland um 20:30 Uhr!!!

Ich bin in der Quali 4. geworden, drückt mir die Daumen, dass ich es wieder aufs Podium schaffe und schaltet ein! 

18:30 Uhr Beginner Finale
19 Uhr Intermediate Finale
19:30 Uhr Girls Finale
20 Uhr Adaptive Skate Finale
20:30 Uhr Pro FINALE
21:30 Uhr Siegerehrung

Stream der Qualifikation hier: http://www.meridix.com/mbp/general/index.php?liveid=psbspecialevents&recordid=96101&event_position=&event_type=general

Live Stream ab 16 Uhr hier: http://www.riseadaptivesports.org/wp/watch-wcmx-2016-championship-live/

wcmxworlds16

WCMX Trip Kurzübersicht Teil 1

Hey und beste Grüße aus Kalifornien!

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Es hat eine Weile gedauert bis ich mal die Zeit gefunden habe etwas zu tippen, aber auch dieses mal sind wir schon wieder about to go und wollen heute Hollywood unsicher machen. Damit ihr aber dennoch seht, was wir alles schon so erlebt haben, hier ein paar Videos: https://www.instagram.com/datlebbe/ Bei Instagram könnt ihr euch auch durchklicken, wenn ihr dort nich angemeldet seid, also viel Spaß beim anschauen.

cheers

Lisa und David

und natürlich auch Grüße vom Rest des Teams!

 

Das wird Spitze – versprochen!

Seit 2012 fliege ich jedes Jahr einmal in die USA um mich dort mit anderen Rollstuhl Skatern aus aller Welt zu messen. Bisher auch immer super erfolgreich, nicht nur von den Platzierungen her. Jedes Jahr haben wir es geschafft die Erlebnisse mit euch zu teilen.

2012 habe ich ein paar Youtube Videos gemacht.

Unvergessen auch dieses Bild.

Erster Contest und gleich nen dicken Scheck - Photo: Venice Paparazzi
Erster Contest und gleich nen dicken Scheck – Photo: Venice Paparazzi

2013 wieder ein Youtube Video mit mittlerweile fortgeschrittenen Skills.

2014 waren wir mit einem Kamerateam vor Ort und ja der Film ist mittlerweile fertig und ihr werdet den bald in einigen Kinos und auf Veranstaltungen sehen können. Später wird der natürlich auch online für alle sichtbar sein.

Deep End High Five (Foto: Anna Spindelndreier)
Deep End High Five (Foto: Anna Spindelndreier)

2015 war dann neben den üblichen Kanälen Facebook und Instagram vor allem dieser Blog hier neu auf dem wir euch einige Storys direkt aus den USA geschrieben haben. Außerdem hat uns Anna begleitet, die ein klasse Fotobuch gemacht hat mit atemberaubenden Bildern. Das Buch gibt es übrigens hier: www.annaspindelndreier.de/shop/

Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier
Team Germany ist angekommen! Photo by Anna Spindelndreier

Dieses Jahr verspreche ich euch wieder, dass ihr hier, auf Facebook, Instagram und Youtube einiges zu sehen bekommt! Aber das Beste dieses Jahr wird sein, dass Rise Adaptive Sports einen Live Stream von Dallas in die Welt strahlt und ihr also am 23. und 24. April live mitfiebern könnt! Natürlich mit entsprechender Zeitverschiebung, aber hey beim Super Bowl geht das ja auch. 😉

WCMX World Championships 2016 LIVE Stream überall!
WCMX World Championships 2016 LIVE Stream überall!

Also freut euch auf die kommenden Wochen und teilt sie mit uns, euren Freunden und euren Familen. Gemeinsam zeigen wir der Welt, dass Rollifahrer nicht unterschätzt werden dürfen und präsentieren WCMX als Sport in einer ganz neuen Qualität! Überredet eure Lieblingskneipenbesitzer, WLAN Hotspot Betreiber und andere Internetfähige Lokalitäten dieses Event einzuschalten und schaut bei kühlem Bier, frischen Kaffee oder anderen Leckereien in erstaunte Gesichter!

Bookmarked euch schon mal folgende Seiten:

www.facebook.com/wcmxgermany
www.facebook.com/davidlebuser
www.instagram.com/datlebbe
www.instagram.com/datlebbe
www.youtube.com/channel/UCIIzf0DtOJ7lQtkqriuUu4g
www.riseadaptivesports.org

und diesen Blog natürlich 😉

Also bis die Tage, ich bin dann mal Koffer packen. 😉

/David

 

Bahn am Morgen

Ich bin heute verdammt früh aufgestanden und dazu noch spät eingeschlafen. Da bin ich von Natur aus mies gelaunt am frühen Morgen. Wenn ich einen Zug in der Früh bekommen muss, können mir die Bahn Mitarbeiter manchmal schon leid tun. Schlimmer noch, wenn ich keinen Kaffee bekommen habe.

Aber eins nach dem anderen… Ich habe meine Zugfahrt angemeldet, was ich normalerweise bei so kurzen Regional Verbindungen nicht mache. Doch wollte ich ja nach Bad Arolsen und die Umsteigebahnhöfe Bestwig und Korwig waren mir fremd. Also meldete ich die Fahrt an und musste erfahren, dass es auf den Umsteigebahnhöfen weder Hilfe, noch Rampen gab. Auch wurde mir gesagt, dass es in Bad Arolsen auch keine Hilfe gibt. Warte mal, ist das nicht ein Kurort? Sollten nicht gerade da barrierefreie Bahnhöfe selbstverständlich sein? Nun gut, dennoch wurde mir eine andere Verbindung angeboten nach Bad Arolsen. Mit dieser wäre ich allerdings zu spät gekommen. Also organisierte ich mich um, sodass ich in Bielefeld eingesammelt werde und den Rest des Weges mit dem Auto reise.
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Auch mein Packesel ist auf barrierefreie Bahnhöfe angewiesen
Die Zugverbindung nach Bielefeld ist easy… wäre da nicht der Dortmunder Hauptbahnhof! Vom Gleis 8 eine knappe Stunde bis Bielefeld. Gleis 8 hat auch eine Rolltreppe, immerhin, die aber oft kaputt ist. Da ich heute ziemlich bepackt bin, begrüßte ich aber durchaus die Möglichkeit die Müllaufzüge zu nutzen.

Ich kam also am Bahnhof an und gönnte mir erstmal einen Kaffee, um meine Laune etwas aufzubessern. Danach rollte ich an den Infoschalter um meinen Wunsch zu äußern, dass ich auf Gleis 8 möchte um nach Bielefeld zu kommen. Ich tat das so, wie ich es auch unangemeldet tun würde. Als die Frage kam, ob ich angemeldet sei, reagierte ich etwas pampig und sagte: „Ja ausnahmsweise schon.“, das nahm die Mitarbeiterin zur Kenntnis, aber ich setzte in morgenmuffeliger Art und Weise fort: „Das wäre aber auch egal, da ich ja deswegen hier herkomme und Bescheid sage, denn es sei ja auch nur eine Regionalverbindung.“ Sie Servicemitarbeiterin erwiderte, dass es nicht egal sei, da sie ja eventuell dann auf noch jemanden warten müsse. Edle Ziele also, ok, aber ich konnte meine Klappe nicht halten und sagte: „Man könne den Bahnhof ja einfach barrierefrei gestalten, dann müssten Sie nicht auf mich warten.“ Woraufhin die Servicemitarbeiterin in ihren imaginären Damenbart brabbelte: „ja… machen wir… einfach barrierefrei… genau“. Besser konnte ich es nicht verstehen, dennoch rief ich, mittlerweile schon etwas vom Schalter entfernt, sie sollte sich mal vorstellen jeder Reisende müsse sich hier anmelden. Dies mündete es in der Erklärung, dass das ja nicht so schnell geht, woraufhin ich wieder sagte, dass der letzte Umbau ja nicht so lange her sei. Sie wiederum meinte, es sei alles geplant und das war nur der erste Bauabschnitt.
Eine andere Bahnmitarbeiterin eskalierte, indem sie mich nun zum Gleis brauchte. Auf dem Weg gab es nur wenige Worte, u.a. von ihr, dass sie ja dafür auch nix kann und ich sagte, dass das auf mich genauso zutrifft. Ich bin aber der leidtragende in diesem Fall und damit ich da nicht alleine bin, gebe ich doch zumindest gern etwas von meinem morgenmuffeligen Zorn ab. Ende der Geschichte und jetzt noch ein Kaffee.
/David